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Gemeinden
Jahresrückblick 2006

Hier ist für alle die interessiert sind einmal ein Jahresrückblick aus Delmenhorst, was so alles 2006 gelaufen ist. Es sind Berichte, die in unserer Gemeindezeitung veröffentlicht wurden. Jeder Beitrag ist von einer Person geschrieben, die diese Veranstaltung organisiert oder an dieser Veranstaltung teilgenommen hat.


Fasching Am 24.2.06 startete im Pfarrheim wieder die Ultimative Faschingsparty der Gruppenleiter für Kinder zwischen 9J. und 12.J. Insgesamt 35 Kinder sind an dem Abend gekommen, um als Fußballfan, Gespenst, Diva und viele schöne Verkleidungen mehr mit uns den Abend zu verbringen. Wir haben viele gemeinsame Spiele gespielt und sehr viel Spaß gehabt. Ein Höhepunkt war, die Gruppenleiter zu verkleiden und zu schminken, die sich ohne alles ins Pfarrheim getraut haben. Ein weiterer Höhepunkt war wieder das Mumienwickeln. Welcher GL am schönsten geworden ist, können Sie demnächst, genauso wie weitere Bilder im Jugendkeller bewundern. Insgesamt haben alle viel Spaß gehabt, Kinder und Gruppenleiter und allen, die teilgenommen haben und natürlich auch denen, die es vorbereitet haben ein ganz großes Dankeschön. Mini Zeltlager üben für das „große“ Lager Nachdem schon einige Wochen vorher große Aufregung herrschte, ging es am 16.06.06 wieder los – das Mini-Zeltlager. Wir waren in diesem Jahr mit 65 Kindern, im Durchschnitt waren sie 6 bis 8 Jahre alt, und 12 Gruppenleitern unterwegs. Diese haben auch für das leibliche Wohl der Kinder gesorgt. Dieses Mal verbrachten wir das Wochenende auf dem Gelände der evangelischen Kirchengemeinde Schönemoor. Die Kinder schliefen in vier großen weißen Zelten, die Gruppenleiter (GL) in einem weiteren. Zum Kochen konnten wir das kleine Jugendhäuschen benutzen, dass auf der Wiese stand. Nachdem wir die Jungen kräftig hin und her geschoben hatten, hatten alle Kinder einen Schlafplatz. Als auch die Eltern vom Platz waren, ging das Programm los. Natalie Kügel und Ann Kristin Steineker hatten mit ihren Gruppenkindern für die „Kleinen“ die Lagerregeln mit Bildern dargestellt. Nach dem Abendessen starteten wir mit einer Schnitzeljagd. Die Nacht sollte so schnell nicht ruhig werden. Denn zunächst ist man im Zeltlager ja niiiiiie müde, und dann, ja, dann kamen die Überfaller in großer Menge. Unsere Kinder hatten sich zwar tapfer geschlagen, konnten aber einen Bannerklau nicht verhindern. Gegen eine Kiste Bier bekamen wir es zurück. Samstag waren die Kinder trotz kurzer Nacht schon früh ausgeschlafen. Um 05.30 Uhr hüpften schon die ersten über den Platz und weckten dadurch die anderen Kinder und die GL. Nach dem Frühstück stand zunächst ein Stationsspiel auf dem Programm. Die Kinder gehen in kleinen Gruppen einen Weg, auf dem sie an verschiedenen Stationen Aufgaben erfüllen müssen. Nachmittags wurden wir mit kreativen Bastelangeboten aktiv. Den Kindern hatte es viel Spaß gemacht. Es blieb auch genügend Zeit, um frei mit den bereitgestellten Spielsachen zu spielen und zu toben. Wie sich das in einem richtigen Zeltlager gehört, mussten natürlich zwischendurch auch die Dienste gemacht werden. Das heißt WC - Dienst, Mülldienst, Holz holen und Lagerfeuer vorbereiten. Das Broteschmieren haben die Gruppenleiter übernommen. Auch am Samstag sollte es eine lange Nacht werden, denn es stellten sich wieder viele Besucher zum Bannerklauen ein. Auch in dieser Nacht haben unsere Kinder das Beste gegeben und trotzdem war wieder eine Kiste Bier fällig, um das kaputte Banner zurückzubekommen. Sonntag hatten wir einen ruhigen Morgen, unsere Kinder waren doch müde geworden. Nach dem Frühstück stand eine Schatzsuche auf dem Programm, bevor es schon wieder ans Sachenpacken ging. So langsam trudelten auch die Eltern ein, um uns dabei zu unterstützen. Mit einem Gottesdienst und anschließendem Grillen beendeten wir unser diesjähriges Mini-Zeltlager. Wir können nur sagen, uns und den Kindern hat es viel Spaß gemacht, auch wenn es fast genauso anstrengend ist wie zwei Wochen großes Lager. Jugendzeltlager 2006 ein bisschen Hollywood Am 24. Juli machten sich 98 Kinder mit ihren Gruppenleitern auf in Richtung Monschau. Dort schlugen sie ihre Zelte auf und begannen das jährliche Zeltlager der katholischen Kirchengemeinde Sankt Christophorus. Heute liegen 13 Tage hinter ihnen, die prall gefüllt waren mit Spielen, Wanderungen, Ausflügen (Kölner Zoo) und natürlich dem Lagerfeuer. Das Programm reichte von Stationsspielen, an denen die Kinder verschiedene Aufgaben erfüllen mussten bis hin zu Spielen in denen die Kinder in eine Geschichte eingebunden wurden. Bei den Jüngeren handelte es sich dabei um Harry Potter und bei den Älteren durchliefen diese den Lebenslauf eines Schauspielers, mitsamt Casting, Filmrolle und Bewerbungsschreiben. Nachts hielten die Kinder Nachtwachen, um den eigens errichteten Bannermast zu schützen, der 16 Meter hoch war. An dem Mast hing von jeder Kindergruppe ein Banner, was auch dieses Jahr für einige Bekannte aus Delmenhorst wieder bedeutete, dass sie auf einen Überfall rumkamen. So mussten die Kinder auch nachts hellwach sein, damit die Banner nicht geklaut wurden. Sie konnten den Bannermast aber immer erfolgreich verteidigen. Die größte Gefahr ging dieses Jahr viel mehr vom Wetter aus, das zwar einige Spiele vermieste, aber nicht die Moral. In Workshops bastelten die Kinder einen „Walk of Fame“, eine Bühne, sowie ein Hollywood-Logo, um das Motto des Lagers ein bisschen ins Lager einzubinden. Das Lager stand unter dem Motto „Movies“ und so wurden auch viele kleinere Filme gedreht. Damit sich die Kinder auch an den Gruppenleitern revanchieren konnten, die ihnen während mancher Spiele fast unlösliche Aufgaben stellten, fand das Gruppenleitervergeltungsspiel statt. Hier haben sich die Kinder selber ein Spiel ausgedacht und die Gruppenleiter mussten es durchlaufen. Einige Gruppenleiter sahen danach aus, als kämen sie aus einem Bootcamp, allerdings hatten die Kinder natürlich noch mehr Spaß, als sie sahen, wie sich die Betreuer gegenseitig durch die Gegend hetzten, um ja das Spiel zu gewinnen. Verpflegt wurden die Kinder von der Lagerküche, die mit leckeren Sachen immer die hungrigen Mägen stopfen konnte. Highlights für die Geschmacksnerven der Kinder waren sicherlich die Hamburger oder das Gegrillte, aber auch leckere Nudel- oder Fleischgerichte sowie der Pudding zum Nachtisch, sorgten für zufriedene Kindermägen. Alle kamen also zufrieden aber erschöpft wieder in Delmenhorst an und freuen sich sicher auch auf’s nächste Jahr. Fahrradwallfahrt nach Bethen – 14. Oktober Wie in jedem Jahr, so war auch in diesem Jahr natürlich unsere Bethenwallfahrt. Einige können sich vielleicht erinnern, dass wir mit den Jugendlichen schon einige Male mit dem Fahrrad gefahren sind. Zum Teil mit der Verstärkung einiger Erwachsener. Nach einer Pause (für uns Christophoraner), kam nun das Angebot von St. Paulus, sich gemeinsam im Dekanat, jung und alt, auf den Weg mit dem Fahrrad zu machen. Etwa 15 Personen trafen sich vor unserer Kirche. Nach einem kleinen Stück stießen wir auf die Gruppe von St. Paulus. Nun waren wir etwa 25 Personen aus 4 Gemeinden. Gemeinsam hatten wir unsere erste Station. Dann ging es weiter Richtung Bethen. Der Weg war sehr schön, das Wetter herrlich zum Fahrrad fahren. So merkten wir die Strapazen des Weges kaum, die Stimmung war dem Wetter entsprechend. Immer wieder legten wir kurze Pausen für das gemeinsame Gebet ein, bevor es weiter ging. Zum Mittagessen trafen wir uns dann mit den Fußwallfahrern und stärkten uns, bevor wir nach Bethen weiter fuhren. Dort luden wir die Räder in den Busanhänger, so dass wir nach der Messe mit den Fußwallfahrern nach Hause fahren konnten. Insgesamt war es eine gelungene Sache und dem Vorbereitungsteam aus St. Paulus ein herzliches Dankeschön. Friday Casino 21.10.2006 Am Freitag Abend den 21.10.2006 trafen sich viele Jugendliche im Pfarrheim um dort den neu gegründeten Friday Casino beizutreten. Zu den Attraktionen, die dieses Casino zu bieten hat, gehören neben Pokertisch und Roulettetisch auch ein Kicker sowie ein Billardtisch. Auch für Freunde des Kartenspiels Romme war gesorgt. Die Spieler erhielten Startkapital, mit dem sorgsam umgegangen wurde, aber gleich bei den ersten Spielen am Kicker ging es dann zur Sache, die Casinoangestellten mischten allerdings auch kräftig mit, damit sich der Verlust des Casinos in Grenzen hielt. Für das leibliche Wohl gab es Getränke aller Art und natürlich sorgte man mit hübschen Kellnerinnen auch für das optische Wohlergehen der Spieler. Dass die Mitarbeiter noch bis 4 Uhr morgens schuften mussten, störte diese nicht. Sie bezeichneten den Start des Casinos als durchaus gelungen. Sollte sich die Teilnehmerzahl demnächst noch erhöhen, wird das Casino sich wohl regelmäßig im Pfarrheim niederlassen. Kinderparty Am 03.November fand wieder eine Kinderparty für 9-13 Jährige im Pfarrheim statt. Diesmal war das Motto „Unterwasser“ vorgegeben. Obwohl wir im Vorfeld mit einer geringen Zahl von Teilnehmern zu kämpfen hatten, wurde die Party ein voller Erfolg! Die wirklich sehr kreativ verkleideten Kinder hatte viel Spaß bei Spielen wie Luftballon- und Stopptanz, Watte-durch-Creme-an-der-Nase-weitergeben, Limbotanzen und Wetthüpfen. Ein weiterer Programmpunkt war das Essen, es gab Würstchen und Kartoffelsalat. Zwischendurch bekamen die Kinder als kleine Preise für die Spiele Lutschmuscheln. Die Dekoration wurde von den vielen gut gelaunten Gruppenleitern gestaltet und war wirklich sehenswert. Und so wollten auch einige Spongebobs, Taucher, gekenterte Piratinnen und Meeresmagier um 23 Uhr noch nicht abgeholt werden. Doch die arg als Hüpfburg beanspruchten Gruppenleiter brauchten auch endlich ihren Feierabend, zumal ja auch noch aufgeräumt werden musste. Nach dem Abbau stand jedoch schnell das Fazit fest: Ein rundum gelungener Abend, und auch wenige Kinder können ganz schön anstrengend sein! Tschüß, Ade und lebe wohl Eine Hommage an unseren guten alten Kicker im Pfarrheim Wie ein Paukenschlag traf die Nachricht bei mir ein. Der Kicker im Pfarrheim hat ausgedient! Ein neuer Kicker ist angeschafft. Meine Jugend im Pfarrheim und am Kicker liefen vor meinen Augen ab: Was war zuerst da? Das Pfarrheim oder der Kicker? Seit dem ich mich jedenfalls erinnern kann, habe ich an dem Kicker im Pfarrheim Tore geschossen. Unzählige Geschichten kann ich erzählen. „Zu null“ bedeutete einen ausgeben. Das mussten natürlich immer die Anderen. Von hinten mit dem Torwart die Tore schießen, dass war die Kunst. Oder der Einwurf, der so herrlich zu manipulieren war. Wenn der Ball aus dem Tor wieder heraus sprang, war es kein Tor. Als Team war ich mit Thorsten am besten. Uns konnte kaum einer schlagen. Unzählige Male instand gesetzt, jene kauzigen Figuren ausgetauscht und wieder `ne Schicht Farbe drauf. Das war unser Kicker. Margarine zum Schmieren musste schon mal reichen. Generationen gaben dem Torwart ihren Namen von Sepp über Toni bis hin zum Olli. Das Klackern der Zähleinrichtung höre ich aus Hunderten heraus. Damit könnte ich bei „Wetten dass“ auftreten. Grüner Rasen, wie sich das gehört. Nun hat er ausgedient, unser guter alter Kicker. Erschrocken war ich von der Nachricht, dass Unheil in Form eines neuen Kickers droht. Er wird mir fehlen! Obwohl ich zugeben muss, dass das Spiel auf dem neuen Kicker schon etwas Feines ist. Es macht schon Spaß auf dem Hochglanzboden des neuen Turnierkickers zu spielen. Zum Pfarrfest holen wir ihn dann wieder heraus und stellen ihn neben den Neuen. Und auch wenn er nicht der Bessere ist, und alle mit dem Neuen spielen wollen, die meisten Erinnerungen hängen an ihm. An unserem alten Kicker. Wo der alte Kicker bleiben soll, steht noch nicht fest. Vorschläge werden angenommen. Warm und trocken sollte er in seinem Alter schon stehen. Er hält auch noch, „und wenn ich mich nicht irre“, weitere 30 Jahre.


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letzte Änderung: Donnerstag, 3.April.2014, 07:53 - Kerstin

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