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St. Christophorus Delmenhorst: Sommerlager 2010

Zeltlager 2010


Das Zeltlager 2010 führte 100 Kinder und 30 Betreuer nach Kell am See. Hier wurden 12 wunderschöne, heiße Tage miteinander verbracht die auch einige Highlights in sich bargen. Damit alle zu Hause noch einmal nachlesen können was so auf dem Programm stand gibt es hier noch einmal die Tagesberichte:


28.06.2010


Nach einem ruhigen Wochenende kamen heute "überraschenderweise" 2 große Reisebusse auf den Platz in denen sich viele Kinder befanden. Und dann hielten die hier einfach und die Kinder stiegen aus und die Ruhe, die nur ab und zu von ein paar Fasanen unsanft zerstört wurde, war gänzlich verschwunden. "Wo ist mein Zelt? Mit wem muss ich in ein Zelt? Wo sind die Toiletten? Wo können wir Spielen? Dürfen wir auf die Bäume klettern?" Diese Fragen kommen nicht etwa ab und zu sondern innerhalb weniger Minuten ununterbrochen. Aber so langsam gewöhnt man sich auch daran und jetzt sind auch alle Zelte häuslich eingerichtet und die ersten Gerüchte über wilde Tiere oder Waldgeister machen die Runde. Jetzt gleich gibt es leckere Nudelsuppe und natürlich werden noch die ganzen Essensreste aus dem Rucksäcken evakuiert bevor am Ende des Lagers die Anzahl an Zeltbewohnern sich verdoppelt hat. Danach werden wir den Kids noch ein paar Regeln erklären und uns dann alle zusammen am Lagerfeuer endgültig in die Lagerstimmung reinsingen. Und vielleicht ein kleiner Hoffnungsstimmer für die Bildsüchtigen, ich bemühe mich morgen die ersten Bilder präsentieren zu können.


29.06.2010
Der erste vollständige Tag neigt sich dem Ende entgegen und er hatte es in sich.  
Zum Frühstück gab es dieses Jahr schonmal die erste Neuerung. Es musste keine Gruppe
vor dem Rest des Lagers aufstehen und schonmal die Brötchen vorschmieren.
Für jede Gruppe gibt es nun sogenannte "Fleischerkisten" in denen sich Brötchen, Margarine,
Marmelade, Nutella und eine Tupperbox mit Mortadella, Salami und Käse befinden.
So kann jeder sein Brötchen selbst schmieren und bekommt auch was er möchte.
Heiße Milch, Kakao und Cornflakes gibt es natürlich weiterhin. So gab es für beide Lager
schon einmal das erste Highlight bevor es mit dem Programm los ging. Beginnen wir mit dem
Tagesablauf unserer jüngeren Teilnehmer. Für das "Kleine Lager" begann die große Entdeckungsreise
von Kell und Umgebung. Das Stationsspiel gab den Kindern die Gelegenheit einmal die Umgebung zu erkunden. Während der Stationen gab es folgende Aufgaben: Mit der Nase Bilder malen, Mehlpusten, Papierflieger basteln, mit verbundenen Augen und einer Wasserpistole Kerzen ausschießen, einen Parcours in schweren Feuerwehrstiefeln bewältigen und Wasser mit Hilfe von Klarsichtfolien über eine gewisse Strecke transportieren. Nach 2 Stunden Laufzeit im schattigen Wald kamen dann alle zum Mittagessen an. Und da ging dann die Ekstase weiter.
Es gab nämlich gleich zu Beginn des Lagers Hamburger! Da freun wir uns. Am Nachmittag durften sich die Gruppen dann selbst ihr Programm gestalten. Einige begaben sich ins Dorf, andere versuchten, leider vergeblich, das Schwimmbad zu finden (Aber keine Angst, die Lagerleitung hat es gefunden und die Kids werden den Weg schon bald erfolgreich meistern). Als dann so langsam alle der Hitze nicht mehr standhielten und sich zurück auf den Platz begaben gab es, aus Sicht der Kinder, wirklich nur eine einzige Möglichkeit sich abzukühlen: WASSERSCHLACHT! Die Gruppenleiter waren da die Leidtragenden, aber am Ende machten sie dann kräftig mit. Nach dem Abendessen, Brote wurden selbst geschmiert, kam dann ein weiteres Spiel. Schlag den GL. Es traten an, die Kommunionmädels gegen ihre Gruppenleiterin im "Wer kann lauter 10 Nackte Jäger gröhlen". Die 2 Mädchen konnten aber leider nicht mit ihrer Gruppenleiterin mithalten. 1:0 für die Gruppenleiter. Dann kam aber die Chance für die "Chilis". Getreu dem Gruppennamen ging es im Chiliwettessen gegen die Gruppenleiterinnen. Die Kinder hatten ihr Glas Chilis schneller aufgegessen als die Gruppenleiterinnen und somit ist derzeit der Stand 1:1 zwischen Kindern und Gruppenleitern.
Im großen Lager stand vormittags bereits die Gruppenzeit an und unsere "Alten" nutzten diese Zeit um die "Stadt" zu erkunden oder einfach nur den Naturbräuner zu nutzen und nebenbei BlackStorys zu lösen. Nach dem Mittagessen ging dann für das große Lager auch das Stationsspiel los. Es stand unter dem Titel: Super Mario. Die Kinder wurden in Gruppen geteilt in denen Sie alle als verschiedenfarbige JOSCHIS Aufgaben wie Slagline (Balancieren auf einem gespannten Seil), Wassertreten, Parcour, oder Rutschbahn bewältigen mussten. Falls ihr wissen möchtet was sich hinter diesen Begriffen versteckt, habt noch ein bisschen Geduld bis es die ersten Bilder gibt. Auch im großen Lager ging es nach dem Abendessen noch mit Programm weiter.


BlindKick nennt sich das Ganze und ist eigentlich nur Fußball mit verbundenen Augen. Somit waren Lachkrämpfe und unfreiwillige Zusammenstöße vorprogrammiert. Als dann die Gruppenleiter mit dem Bannermast auf dem Platz eintrafen war dann klar. Heute Nacht geht es mit Nachtwache los und vorher stand natürlich das Lagerfeuer auf dem Programm. Auch hier noch eine Neuerung. Neben den Diensten wie Klodienst, Holzdienst, Gebetedienst usw. gibt es dieses Jahr auch den Dienst "Lagerfeuerprogamm". Jede Gruppe wird einmal im Lager das Lagerfeuer vorbereiten. Das Bedeutet Liederliste festlegen, Spiele machen und auch Ansagen zu geben. Auch unser erstes Geburtstagskind wurde noch einmal gefeiert und hatte auch etwas für die Kinder vom ganzen Lager. Am Ende gab es dann Hohe Tannen und dann wurde es noch einmal Spannend. Uns erreichte ein Brief:
Dass Deutschland die WM gewinnt,
dass man am Lagerfeuer lauthals singt,
dass ohne Gruppenleiter gar nix geht,
dass der Bannermast auf dem Platze steht,
dass Marmor, Stein und Eisen bricht,
dass alle still sind wenn die Lagerleitung spricht,
dass das Essen immer klasse schmeckt,
dass man zur Nachtwache Euch weckt,
dass man Teresas Zelt vergeblich sucht,
dass man dieses Lager unter Erfolg verbucht,
dass ihr zu unaufmerksam seid,
dass ihr des Nachts um Hilfe schreit,
dass wir Euch eure Banner stehl`n,
das finden wir, ist kein Problem.
Das alles ist doch Sonnenklar,
wir freun' uns drauf und sind bald da!


30.06.2010


Auch heute beehrte uns wieder die nette Dame am Himmel. Und so manchmal wünscht man sich, dass sie den Tag doch mal etwas weniger lächelt. Die Temperaturen machen nicht nur den Kindern zu schaffen. Da kann man froh sein, dass hier viel Schatten vorhanden ist. Es hat sich auch heute wieder einiges getan. Im großen Lager stand nach dem Frühstück das CHAOS auf der Tagesordnung. Man spielte das Chaosspiel und ich überlege gerade wie ich dieses Spiel jetzt irgendwie geordnet erklären soll. Ich versuchs einfach mal so. Wir haben vor uns ein Spielfeld liegen, dass in etwa so aussieht wie das Spielfeld bei "Outburst" (Jetzt hoffe ich einfach mal dass dieses Spiel hier bekannt ist) Jedoch stehen dort einfach nur die Zahlen von 1 bis Hundert. Die Kindergruppen bekommen pro Gruppe eine Spielfigur die sich auf dem Feld bewegen darf. Es wird also gewürfelt. Nun gilt es die Zahl auf dem Platz zu finden, auf der die Spielfigur gelandet ist. Beispielsweise einfach mal die 4. Auf dem Platz wurden nun Pappkarten mit einer Zahl von 1-100 und einem Passwort versteckt. Hat die Gruppe die entsprechende Zahl gefunden muss sie die Pappkarte wenden und sich das Passwort merken. Dann läuft die Gruppe zur Spielstation gibt dort die Zahl und das Passwort an und wenn beides stimmt, dann bekommt sie die Aufgabe die hinter der Zahl steckt. Das kann eine Sportliche betätigung sein, oder einfach nur eine Frage oder eine Rechenaufgabe. Gewonnen hat, wessen Spielfigur zuerst auf der 100 steht. Allerdings ist dafür eine Punktlandung erforderlich. Im kleinen Lager war das ganze dann übersichtlicher. Es ging an die Workshops. Stofftaschen bemalen (Dabei entstand eine kleine Autogrammjagd auf die Gruppenleiter), Lagerbanner malen, Postkarten basteln, Haare machen, Tattoo malen, Hackysacks basteln. Sogar Kochlöffel wurden bemalt und beklebt. Nach dem Mittagessen mussten wir uns dann "leider" vom großen Lager verabschieden. Denn die Gruppen aus dem großen Lager sind jetzt auf dem "Survival Day". Das Bedeutet: Sie schnappen sich ihre wichtigsten Sachen - Kulturbeutel, LuMa, Schlafsack bei den Mädchen kommen dann noch so 6-7 Dinge mehr hinzu - und dann heißt es sich eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Einige befinden sich jetzt im Pfarrheim in Kell, andere auf einem Sportplatz manche haben sich einen Platz im Wald gesucht, je nachdem was so zu finden war. Dort sind die Gruppen für sich und mal fern ab vom Lagergeschehen. Wir freuen uns einfach mal auf die ganzen "Geschichten" die es dann morgen zu hören gibt. Das kleine Lager nutzte also die freie Zeit um Stratego zu spielen. Stratego zu erklären sollte jetzt hoffentlich leichter von der Hand fallen. Die Kinder werden in 2 Gruppen geteilt, die jede ihr eigens Verließ haben. Dann gibt es in jeder Gruppe verschiedene Funktionen: Die schwächste ist die Flagge. Sie gibt es pro Gruppe nur einmal. Hat eine Gruppe die Flagge der anderen gefangen ist das Spiel gewonnen. Die anderen Gruppenmitglieder sind Knechte, Ritter, Hofnarr (Spion) oder Graf. Der Graf steht ganz oben und kann alle Schlagen danach ist es abfallend. Trifft also ein Ritter auf einen Grafen und tickt diesen zeigen sich beide die Rangkarten und der höhere kann den niedrigeren Rang gefangen nehmen. Der Hofnarr darf per abklatschen Gefangene aus dem Verließ befreien. Die Kinder waren von dem Spiel so begeistert, dass wir es sogar gleich zweimal spielten. Danach ging es dann auch hier für kurze Zeit vom Platz. Denn immer wenn im großen Lager Survival Day ist, gibt es für das ganze Lager "Räuberessen". Auch hier eine kleine Erläuterung. Jede Gruppe bekam einen Karton in dem sich 1 Wassermelone, 1 Minigrill, Grillwürste, Fladenbrot, Äpfel, Paprika, Tzaziki, Bananen, Kekse oder Kuchen und was zu trinken befanden. Da Räuber eigentlich kein Besteck geschweige denn einen Teller haben wird natürlich mit den Händen gegessen. Das Zerteilen der Wassermelone ist dabei fast immer eine spannende Angelegenheit. Danach ging es dann an die Dienste. Toiletten putzen, Holz holen, Müll aufsammeln, all das waren die Aufgaben die es zu erledigen galt. Danach wurde dann beim Lagerfeuer so laut gesungen, dass sogar die Gruppen vom Großen Lager die sich fast 1km vom Platz entfernt am See niedergelassen hatten uns hören konnten. Und dann aufeinmal, bewegte sich der Anhänger auf dem Parkplatz wie von Geiserhand gezogen hin und her und es stürmten einige Gruppenleiter sehr hektisch auf den Platz und faselten irgendwas von Ausserirdischen die gelandet wären. Die hätten wohl teile von ihrem Interstellaren Raumantrieb verloren oder so, die Gruppenleiter waren so ausser sich es war kaum zu verstehen was los war, aber eines wurde klar. Die Kinder mussten diese Teile finden bevor die Aliens sie zurück bekommen. Der Vorteil war, dass es verschiedene, leuchtende Elemente waren die eben auch im Dunkeln zu sehen waren. Man musste also Gruppenweise den Platz verlassen und sich auf der Suche nach diesen Teilen in den Wald begeben. Blöd nur, dass gerade da auch noch Aliens lauerten, die ihre verlorenen Elemente zurück haben wollten. Aber natürlich war alles nur eine kleine spannende Nachtwanderung. Und damit alle diesen langen Tag gut überstehen dürfen sie morgen 1 Stunde länger schlafen. Das Wetter ist zur Zeit einfach sehr ermüdend. Mittags ist vor halb 4 nur Schattenaufenthalt angeordnet, vorher ist nichts anderes möglich. Aber: Lieber heiß und Trocken als Kalt und Nass. Und selbst in der Nacht sind hier noch Temperaturen von 16-18 Grad.


01.07.2010


Heute Vormittag kam das große Lager vom Survival Day zurück und musste eine große Überraschung verdauen. Till Eulenspiegel scheint über nacht auf dem Zeltplatz gewesen zu sein und hat von fast jedem Kind je einen Schuh mit Kabelbinder aneinander gebunden, so dass eine große Schuhkette für die erste Überraschung sorgte. Wer es war ist bis heute ungeklärt. Leider viel der Verdacht auf die Lagerleitung vom kleinen Lager, warum auch immer? Größer war für unsere Küchencrew die Überraschung als der Kaffee salzig schmeckte. Es ging also gut los. Als dann die Aufregung sich legte und man gemeinsam gefrühstückt kamen die ersten Jubellaute durch. Es ging ins Schwimmbad. Dort wurde dann fast den ganzen Tag lang geplanscht, gechilled und getobt. Als wir dann am Nachmittag auf dem Platz waren wurden im kleinen Lager Burgen erobert. Dabei ging es darum an verschiedenen Stationen (Burgen) eine Aufgabe am Besten zu erfüllen. Die Gruppe die am Ende die Rangliste bei den meisten Burgen anführt hat gewonnen. Es gab Aufgaben wie am schnellsten 1 Scheibe Toast essen, Besen durch die Beine werfen, Löffel an einer Schnur durch die Klamotten ziehen, Drei-Bein-Lauf uvm. Im großen Lager fanden zu der Zeit Workshops statt. Es gab keltische Knoten, Lichterketten schmuck. Es wurde ein Wegweiser gebaut damit jeder weiß wie weit es bis zum Weserstadion oder nach Sydney ist und wo er lang muss. Zum Abendbrot gab es dann Gyros, Reis und Tzatziki was dem Platz einen einheitlichen Duft verlieh. Doch dann. Dann war es soweit. Der Bannermast wurde aufgestellt. Unter den Augen von 100 äußerst kritischen Beobachtern, mühten sich die Gruppenleiter ab um den Mast so gerade wie Möglich ins Loch zu mannövrieren. Dies war insbesondere deswegen so schwer, da es hier keine gerade wachsende Bäume gibt. Also wurdert euch bitte nicht über die Bananenform vom Bannermast. Achja, zum Abschluss noch: Was ist orange und läuft durch die Berge? Richtig, eine Wandarine!


02.07.2010


Einen wunderschönen Morgen wünsch ich euch. Die Kinder sind gerade alle vom Platz, da nutz ich mal schnell die Zeit um euch von gestern zu Berichten. Gestern war ja Freitag und somit schon die Hälfte des Lagers vorbei. Darum haben wir mit dem kleinen Lager Bergfest gefeiert. Der Vormittag wurde von den Kindergruppen genutzt um das Bergfest vorzubereiten. Jede Gruppe musste eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Die Kom. Mädchen mussten sich einen Tanz ausdenken, die Kom. Jungs mussten Filmszenen oder Werbung nachspielen die von einer Jury erraten werden mussten. Die Jedis haben uns das Pipi Langstrumpflied vorgesungen, die Chilis haben Bodenturnübungen aufgeführt, während die Grizzlies die Top 80 der deutschen Charts auswendig lernen mussten und die Pizza Flizza eine MiniPlayback Version von Highway to Hell aufführten. Die Heiligen Himbeeren mussten es schaffen ein Ei nur mit Hilfe von einer Schnur, Tesa Film und Klopapier so zu präparieren, dass man es aus 2m Höhe fallen lassen konnte ohne dass es kaputt geht. Und die Bambinas mussten die Gruppenleiter an der Stimme erkennen, was allerdings schwierig wurde als die Gruppenleiter alle ihre Stimmen verstellten (Wir sind hier ja nicht im Kindergarten) Zwischen jeder Aufführung gab es 2 Runden 1,2 oder 3 letzte Chance vorbei ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn der GL sich dreht. Am Vormittag wurde im großen Lager das "Sims-Spiel" gespielt. Das ist das gleiche Spiel wie das Burgbauspiel das ich schon beschrieben hatte. Nur ging es hier darum sich Möbelstücke zu erspielen und damit die eigene Wohnung einzurichten. Am Nachmittag hatte dann auch das große Lager Zeit das Bergfest vorzubereiten, welches am Samstag Abend ausgerichtet wird. Um 17 Uhr wurden dann beide Lager gebeten sich auf den Weg in die Stadt zu begeben, es gäbe dort eine Überraschung für die Kinder. Die war auch da. Denn in der Stadt war doch tatsächlich eine Kirche und die hatte ausgerechnet um 18 Uhr auch noch einen Gottesdienst. Warum war das eine Überraschung? Wir von der Lagerleitung hatten Gruppenleitern und Kindern erzählt, dass wir am Samstag um 18 Uhr die einzige Möglichkeit haben in die Kirche zu gehen und somit schon um 17 Uhr los müssten und das Deutschlandspiel bei der WM somit leider leider nicht geschaut werden könne. Umso größer war dann aber der Jubel als wir ihnen dann vor der Kirche die frohe Botschaft verkündeten. Vielleicht auch eine nette Botschaft für die Eltern: Die Ordensschwestern aus der Gemeinde Kell meinten nach dem Gottesdienst sie hätten noch nie so brave Kinder in einem Gottesdienst erlebt. Nach dem Gottesdienst gab es dann Abendbrot und danach natürlich die üblichen Dienste. Als die Dienste dann endlich hinter sich gebracht waren begann das Abendprogramm. Im großen Lager war die nächste Runde BlindKick an der Reihe und im kleinen Lager wurde wieder Schlag den GL gespielt. Wir erinnern uns kurz zurück es stand nach Dienstag 1:1 im Duell zwischen GL's und Kids. Es ging also um viel. Zuerst waren die Pizza Flizzer an der Reihe. Kinder und Gruppenleiter bekammen je 1 PizzaTeig, 1mal Tomatenpaste, 1 P. Streukäse, 1mal Salami und 1mal Motadella sowie eine Dose. Die Aufgabe lautete "Wer hat mir nach 5 Minuten die schönste und größte Pizza gemacht". Hierbei bewiesen die Gruppenleiter eine nie geahnte Kreativität. Somit stand es also 2:1 für die Gruppenleiter. Aber es gab ja noch eine Chance für die Kinder zum Ausgleich. Die Bambinas waren nun gefordert. "Ich will in 10 Minuten hier ein Bambi sehen". Die Kinder waren nicht nur eindeutig schneller fertig als ihre beiden Gruppenleiterinnen, sondern auch um ein vielfaches Kreativer. Somit der Ausgleich und es bleibt alles offen. Es steht also im Moment 2:2. Danach ging es zur gemeinsamen Lagerfeuerrunde und dann ab ins Bett. Allerdings wurde es eine lange Nacht, denn es gab mehrere Überfälle die aber erfolgreich abgewehrt werden konnten.


03.07.2010


Ich komme nicht drum herum es nochmal zu erwähnen. Es ist einfach nur heiß, heiß, heiß. Das ist der Wahnsinn. Heute morgen ging es für beide Lager ab nach Kell am See, also runter ins Dorf. Das hatte aber auch einen Grund. Das große Lager wurde ins Zeitalter der Höhlenmenschen und Dinosaurier zurückversetzt und musste diese finden. Im kleinen Lager wurde es spannend. Unsere kleinen Detektive mussten einen Obergauner stellen. Aber um ihn zu finden mussten sie von seinen Gefolgsleuten, die sich im Dorf versteckten, Buchstaben erobern um den Hinweis zu finden wo er sich versteckt. Beide Lager spielten also das Dorfverkleidungsspiel, wobei es wohl bei der Hitze eher als "Finde den Schatten- Spiel" bezeichnet werden müsste. Am Nachmittag gab es dann nur ein Thema: Wie merk ich mir die 11 88 0? - 11 Argentinier fahren nach 88 Minuten mit 0 Toren nach Hause. Am Abend feierte dann das große Lager sein Bergfest und lud das kleine Lager zum Zuschauen ein. Es wurde Extreme Activity gespielt, aber in erschwerten Varianten. Beim Pantemime erklären musste man den Körper eines anderen Menschen benutzen, beim Erklären wurde die "Erklärer" im Kreis gedreht oder geschwungen uvm. Die Kindergruppen sorgten für die Werbeunterbrechungen im Programm. Um anzumerken, Niveau is keine Creme es gab: Pamperswerbung, Tamponwerbung, Klopapierwerbung, Klobürstenwerbung also alles was sonst auch ständig durch die Glotze flimmert. Danach gab es eine gemeinsame Lagerfeuerrunde und dann war natürlich Nachtruhe die nur durch ein paar Hilflos wirkende Überfaller gestört wurde.


04.07.2010


Der Sonntag ist im Zeltlager generell da um die Akkus neu aufzuladen. Das war auch dringend nötig, denn morgens wollte schon keiner freiwillig seine Zelte verlassen, die Hitze macht hier allen zu schaffen. Darum gibt es am Sonntag also Brunch. Unsere Küche bereitete den Kindern ab 10 Uhr ein Festmal und wer es bis 12.30 Uhr nicht geschafft hatte zum Brunch zu kommen, der hatte dann halt Pech und musste bis zum Abendbrot warten. Aber niemand wollte diesen Brunch verpassen. Verschiedene Brötchensorten, Kuchen, Rührei, Pfannkuchen, Kellogs uvm. Am Nachmittag trafen sich dann die Gruppenleiter zur Reflektion der ersten Woche die wirklich positiv ausfiel. In dieser Zeit nutzten die Kinder die Gruppenleiterfreie Zeit um einen beeindruckenden Krötenpark auf die Beinde zu stellen. Es wurde aus Schiefertafeln sogar eine Kirche, ein riesen Krötenparkplatz, eine Krötenvilla und ein künstlicher See angelegt. Sogar Security und Rundgänge waren vorhanden. Dann war der Tag auch schon vorbei. Aber auch nur fast. Holte die Küche nochmal die Kohlen aus dem Feuer, es wurde gegrillt. Danach natürlich wieder Lagerfeuer ;)


05.07.2010


Heute war wohl einer der aufregensten Tage für viele. Denn der Tagesausflug gibt nach einer Woche mal wieder die Gelegenheit die Zivilisation zu erkunden. Das war dann aber fürs kleine Lager erstmal eine Enttäuschung. Denn es kam die Anweisung sich auf eine Tageswanderung vorzubereiten und dann sieht man das große Lager sich in Richtung Bus begeben aber man selber muss laufen. Und dann läuft man auch noch durch den Wald an einem Kletterwald vorbei in dem man gerne klettern wollte. Aber zum Glück bleibt man dann kurz dahinter doch stehen und geht zurück und dann wurde geklettert und geklettert und geklettert und geklettert und gekl... ich kürz einfach mal ab. Es wurde viel geklettert. Das große Lager war in der Zwischenzeit in Petersberg auf der Sommerrodelbahn angekommen. Dort wurde dann gerodelt und gerodelt und gerodelt und ihr wisst schon was... Danach ging es für beide Lager dann auf in die Trierer Innenstadt. Dort konnte man nochmal sein Taschengeld zum Einsatz bringen und sich den Trierer Dom anschauen. Das kleine Lager nutzte den Weg vom Dom zum Bus noch einmal dazu um in der Innenstadt Stimmung zu verbreiten, die unterschiedlichsten Lagerfeuerspiele rissen einige Trierer dazu mit unsere Bewegungen nachzuahmen. In der heutigen Zeit nennt man sowas wohl einen Flashmob. Und als wir dann wieder auf dem Platz waren gab es auch noch leckere Raviolli. Mmmmmhhh. Aber weiter im Programm. Das kleine Lager spielte Schlag den GL und heute wurden die GL's so richtig geschlagen. Die Kommunionjungs besiegten ihre Gruppenleiter im Wettnageln. (Ich möchte hier auf Wunsch der GL's erwähnen dass beide mit ihren linken Händen in zwei Linkshänder Handschuhe schlüpfen mussten, diese mit Kabelbinder aneinander befestigt waren und ihre 3 Nägel stumpf waren und sie einen schwächeren Hammer hatten) Danach mussten die 12 Heiligen Himbeeren gegen ihre Gruppenleiterinnen ein Himbeeren wettsammeln machen. Auch hier waren die Gruppenleiterinnen scheinbar überfordert. Im großen Lager wurde wieder Blind Kick gespielt. Danach begannen die Dienste und auch das Lagerfeuer wurde angezündet, man begann gerade zu Singen als ein lautes Tatüü Tataa die Runde unterbrach. Die Ortsfeuerwehr aus Kell am See war mit einem Löschzug angerückt, denn es wurde ein Feuer gemeldet und nun musste halt das Feuer gelöscht werden. Zum Glück war das ganze nur ein weiterer Scherz den sich unsere Küche ausgedacht hatte und den die Feuerwehrmänner sehr toll mitspielten. Sie öffneten ihren "neuen" Wagen und ließen die Kinder Platz nehmen, in die Lautsprecher reinschreien und natürlich zeigten sie auch alle technischen Gerätschaften die sie dabei hatten. Jetzt ist die Lagerfeuerrunde gerade vorbei und man begibt sich in die Zelte in dem Gewissen dass man morgen eine Stunde länger schlafen kann. Achja, auch unser Pfarrer ist mittlerweile eingetroffen und wird morgen mit uns Gottesdienst feiern.


06.07.2010


„Alarm, Mann über Bord. Aaaaaaaaaaaaaaaahhhh Piiiiiirraaaaaaaaaaa-ttteeeeeeeeeeeeeeeeennnnn!“


So hat es sich heute morgen beim Aufstehen angehört. Das gesamte Lager wurde nämlich von Piraten geweckt und wer nicht aufstehen wollte, der wurde kurzerhand an den Bannermast gebunden und mit kaltem Wasser ganz schnell wach gemacht. Ja, Piraten die fackeln nicht lange. Heute war Mottotag. Die Kinder verbrachten den Tag nicht in ihren üblichen Gruppen sondern wurden wild durcheinander gemischt. Das ging schon beim Essen und den Tischplätzen los. Nach dem Seeräuberfrühstück ging es dann auch gleich auf Hohe See, nein halt. Die wissen ja alle gar nicht was man da so machen muss auf hoher See. Also musste jede Gruppe erstmal eine Piratenausbildung durchstehen. Dazu gehörte Deck schrubben, Lieder singen, Lügengeschichten erfinden und andere Schiffe entern. Nach einer Stärkung zur Mittagsstunde besannen sich dann die Piraten für einen Augenblick und feierten gemeinsam einen Gottesdienst mit Oberpirat Pfr. Hüsing. Danach mussten die Piraten dann ihre erste Mission bestreiten und die hatte es in sich. Es durfte nicht geredet werden. Wer beim Reden erwischt wurde, der bekam einen Buchstaben auf die Stirn, wer das Wort „PIRAT“ vollständig auf der Stirn hatte, der wurde kurzerhand von Deck geworfen und war somit RAUS. Unter den Gruppen waren Puzzle's verteilt. Jede Gruppe musste ihr Puzzle zusammenbekommen, das ging nur im Tausch. Da aber nicht geredet werden durfte, musste man sich untereinander Briefe schreiben und diese in den Briefkasten der anderen Gruppen werfen, welchen man ersteinmal finden musste. Dann konnte die Übergabe verabredet werden. Aber Vorsicht nicht dass jemand anderes noch dazwischen funkt. So ruhig war es hier seit der Ankunft der Reisebusse nicht mehr! Aber dann mussten die Mäuler auch wieder geöffnet werden um das Abendbrot zu vertilgen. Und als dann die Dämmerung einsetzte und es dunkel wurde mussten die Piraten zeigen was sie konnten. Das Schmuggelspiel stand auf dem Programm. Den Tag über wurden Münzen auf dem Platz verteilt die von den Piratengruppen gesammelt werden mussten. Nun mussten diese Münzen in einer Schatztruhe in das sichere Versteck geschmuggelt werden, dabei gab es nur ein Hinderniss. Die Gruppenleiterpiraten waren nämlich scharf auf die Münzen und jeden Piraten den sie fangen konnten. So wurde es ziemlich hektisch. Nun liegen die Piraten aber alle wieder in den Zelten und werden morgen wieder als normale Kinder aufwachen und jede Menge Schabernack im Kopf haben. Ich bin dann auch mal schlafen.


07.07.2010


Heute begann der Tag nach einer langen Nacht erst um 9 Uhr, damit jeder sich noch ein wenig ausschlafen konnte, da vorher an aufstehen sowieso nicht zu denken war. Das Frühstück wurde schnell verputzt und dann ging es im kleinen Lager direkt an die Workshops. Kleidungsstücke fielen dem Batikenwahn zum Opfer, beim Actionpainting wurde eigentlich alles Bunt bis auf das Papier und beim Pfeifenputzertierchen basteln, Korkfiguren basteln oder dem Feuerwehrworkshop kam etwas Ruhe in die Kinder. Nur für mich als Lagerleiter kam etwas Stress auf als auf einmal einige Kinder mit eingegipsten Armen oder Händen auftauchten. Ich hatte schon befürchtet dass ich garnicht mitbekommen hatte dass die Kinder im Krankenhaus waren, aber zum Glück war dies nicht der Fall, ich hatte schlicht und einfach den Gips Workshop vergessen. Im großen Lager wurde "Capture the Flag" gespielt. Zwei Teams mussten versuchen jeweils die Flagge der anderen zu erobern. Um die Angreifer abzuwehren musste man diese Ticken. Also wurden natürlich auch verschiedenste Angriffsstrategien" ausgetüftelt um an die gegnerische Flagge zu kommen. Zum Mittagessen gab es dann Nudeln mit lecker Bolognese. Dann wurde die Mittagspause genutzt um der Mittagssonne zu entkommen. Die Mittagspause war gerade beendet als ein furchtbarer, naja, Gesang das große Lager aus der Ruhe riss. Troubadix wollte unbedingt darauf hinweisen dass nun das Asterix und Obelix Spiel anstand. Das ganze war ein Detektiv Spiel indem die Gruppenleiter als Asterix, Obelix, Majestix, Miraculix oder auch als Römer in ihre Rollen schlüpften und die Kinder herausfinden mussten wie man an Zaubertrank heran kommt. Die Einzelnen Gallier und Römer hatten leider nur einen begrenzten Wortschatz und konnten nur auf bestimmte Fragen mit bestimmten Sätzen antworten. So musste man zu vielen Leuten bevor man wieder zu anderen
hin konnte. Das Spiel machte auch wegen der tollen Verkleidungen und Hollywoodhaften Schauspielerischen Leistung der Gruppenleiter richtig viel Spaß. Im kleinen Lager wurde "Das Spiel des Lebens" gespielt. Die Kinder mussten ihr Leben spielen. Zuerst aber ihre Spielfigur basteln, dann würfeln, gucken auf welcher Farbe sie auf dem Spielplan landeten und dann in ihren Gruppen die Aufgaben die hinter der Farbe standen erfüllen. Das waren Dinge wie: Aus Zeitungsartikeln Worte oder Buchstaben ausschneiden und neue Briefe verfassen, durch Seile klettern ohne diese zu berühren, Montagsmaler und andere. So war auch im kleinen Lager für ordentlich Spaß gesorgt. Nach dem Abendessen stieg dann natürlich die Ungeduld. Deutschland gegen Spanien. Mehr möchte ich dann für heute allerdings auch nicht mehr schreiben. Wie frustriert viele Kinder ins Bett gegangen sind könnt ihr euch alle denken. Dafür darf morgen eine Stunde länger geschlafen werden.


08.07.2010


Heute wurde die heiße Sonne noch einmal mit einem Schwimmbad besuch bekämpft. Es wurde wieder geplitscht, geplatscht und getobt. Den ganzen Vormittag bis in den späten Nachmittag hinein. Und dann am Nachmittag ging es los. Das Spiel auf das sich das große Lager die ganze Zeit gefreut hat. Die Gruppenleiter Vergeltung. Wie erklär ich dass den jetzt am besten? Also: Die beiden ältesten Gruppen dürfen jedes Jahr am Donnerstag vor der Abfahrt die Gruppenleiter Vergeltung organisieren. Dies ist ein Spiel das von den Kindern organisiert wird und an dem die Gruppenleiter teilnehmen müssen. Was früher häufig ein Stationsspiel war, hat sich allerdings in den letzten Jahren zu immer kreativeren und kniffligeren Spielen entwickelt von denen einige sogar übernommen wurden und sich in den letzten Jahren dann sogar ins Lagerprogramm einschlichen. Dieses Jahr gab es ein Gruppenleitervergeltungsspiel aus 2 Teilen. Ich muss hier vielleicht noch erwähnen dass dieses Spiel in der Regel nur das große Lager und deren Gruppenleiter betrifft und ich deswegen noch meine Kräfte beisammen habe und in der Lage bin zu schreiben. Also der erste Teil bestand für die Gruppenleiter darin ein Stationsspiel zu machen. Sie gingen also von Station zu Station und zwar in 3er Gruppen. Dort gab es Aufgaben wie Geschmäcker raten, Montagsmaler auf dem Körper eines Gruppenmitgliedes, Mehlpusten usw. Einfach alles was man als Kind selbst durchmachen musste traf einen hier wieder. Nach dem die Gruppen dann ihre Stationen hinter sich hatten und zum Teil auch Joker gesammelt haben gab es Abendessen um noch einmal Kraft zu tanken. Und diese wurde auch dringend benötigt. Der 2te Teil des Spieles bestand nämlich aus Scrabble. Aber nicht so langweilig wie ihr das kennt. Nein, die Kinder des kleinen Lagers und auch die anderen Gruppen des großen Lagers bekamen alle einen Buchstaben (Natürlich verschiedene Buchstaben) umgehängt. Aufgabe der GL Gruppen war es nun, sich einen Buchstaben zu fangen (Per abticken) und mit diesem in den Scrabblekreis zu kommen. Dabei war es jedoch wichtig nicht von den Jägern mit einer Mehlschleuder abgeworfen zu werden. Auch war zu bedenken dass es Buchstaben in 4 verschiedenen Farben gab und man nur Wörter schreiben konnte wenn alle Buchstaben aus der selben Farbe waren. Schätzt am besten selber mal ein wie viel Freude es einem Kind macht vor einem Gruppenleiter wegzulaufen damit er ja kein Wort zusammen bekommt. Es war also eine Knochenarbeit für die GL's sich die Buchstaben zu fangen. Ich hab mir einfach mal den Spaß gemacht und auch Buchstaben gefangen und für euch ein paar Wörter fotografiert. So, nun sind die Gruppenleiter gerade fast alle am Duschen und ich kümmern mich jetzt mal ums Lagerfeuer, denn heute ist auch schon der letzte Tag mit Programm gewesen. Morgen geht es ans aufräumen. Deswegen gibt es heute mal etwas Abwechslung, entweder normal Lagerfeuer oder die Abschiedsdisco, das werden die Kids sich gleich aussuchen können. Ich bin dann mal weg....


09.07.2010


Tja, ich beschreib mal schnell den heutigen Tag. Aufstehen, Frühstücken, Sachen packen, Zelte putzen, Zelte abbauen, Alles auf den LKW laden, Abendessen, Lagerfeuer, schlafen gehen.


So sah der Tag im groben und ganzen aus. Natürlich ist das emotional etwas ganz anderes. Beim Sachen packen findet man dann doch noch die Socke wider die man das ganze Lager über schon verzweifelt gesucht hat. Oder man stellt fest dass man doch noch Ersatzbatterien für die Taschenlampe mit hatte, Dinge gibt’s....  Auf jeden Fall wurde vieles wiedergefunden und auch wieder verpackt. Dabei kamen schon die ersten trauernden die sich wünschten es ginge noch 2 weitere Wochen weiter. Aber das legte sich auch als man dann doch realisierte dass man nach 12 langen Tagen morgen schon wieder bei Mama und Papa zu Hause ist. Und auch einige Haustiere sollen wohl schon sehnsüchtig mit dem Schwänzchen wackeln. Auch das Lagerfeuer war nochmal was ganz anderes. Ungefähr 4mal so groß wie sonst, denn irgendwo mussten wir ja den Bannermast verschwinden lassen. Nach ein gemeinsamen Liedern und einer Runde Abschiedsspaghettieis gab es die Abschiedsrede von Alex. Er bedankte sich noch einmal bei allen Gruppenleitern und der Küche sowie den ZBV's für ihre super Arbeit in den vergangenen Tagen und dann gab es noch ein 20 jähriges Zeltlagerjubiläum. Unser Einkauf in diesem Jahr, Horst Behlau, ist seit 20 Jahren nun im Zeltlager dabei. Aber am meisten bedankte Alex sich natürlich bei den Kindern, denn ohne die wären wir gar nicht im Zeltlager. Auch die ältesten Gruppen (Wilde Engel, Mafiosis) nutzten noch einmal die Gelegenheit um sich bei ihren Gruppenleitern und vom Lager zu verabschieden und dann gab es das letzte mal in diesem Jahr ein lautes: GUTE NACHT!


Nun liegen alle auf ihren Luftmatratzen, manche schlafen schon andere denken noch zurück an die vergangenen Tage, was alles passiert war, Feuerwehr die plötzlich auf dem Platz war, die gemeinsamen Fußballabende, die Gallier, die Abkühlung im Schwimmbad, der Spaß beim Survival Day, beim Räuberessen einmal auf Messer und Gabel verzichtet zu haben, die vielen Spiele, der Tagesausflug und der damit verbundene Spaß im Kletterwald oder auf der Sommerrodelbahn, die Kinderschlange durch Trier, der Krötenpark, das aufstellen vom Bannermast, die besiegten Überfaller, wie bei Schlag den GL der eigenen Gruppenleiter besiegt wurde oder man beim Blind Kick das Schienbein des anderen traf und nicht den Ball. Es gibt bestimmt tausende Geschichten die ihr hören werdet und je nachdem wer sie erzählt wird sie anders klingen. Entweder toll oder schlecht, unglaubwürdig oder einfach nur sehr stumpf aber mit einem bin ich mir sicher. Die Augen werden leuchten wenn sie vom Zeltlager erzählen und alle werden nächstes Jahr wieder dabei sein wollen. Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit und vielleicht sieht oder liest man sich ja im nächsten Jahr wieder.




letzte Änderung: Freitag, 4.April.2014, 08:30 - Kerstin

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Zeltlager 2010

Das Zeltlager 2010 führte 100 Kinder und 30 Betreuer nach Kell am See. Hier wurden 12 wunderschöne, heiße Tage miteinander verbracht die auch einige Highlights in sich bargen. Damit alle zu Hause noch einmal nachlesen können was so auf dem Programm stand gibt es hier noch einmal die Tagesberichte:

28.06.2010

Nach einem ruhigen Wochenende kamen heute "überraschenderweise" 2 große Reisebusse auf den Platz in denen sich viele Kinder befanden. Und dann hielten die hier einfach und die Kinder stiegen aus und die Ruhe, die nur ab und zu von ein paar Fasanen unsanft zerstört wurde, war gänzlich verschwunden. "Wo ist mein Zelt? Mit wem muss ich in ein Zelt? Wo sind die Toiletten? Wo können wir Spielen? Dürfen wir auf die Bäume klettern?" Diese Fragen kommen nicht etwa ab und zu sondern innerhalb weniger Minuten ununterbrochen. Aber so langsam gewöhnt man sich auch daran und jetzt sind auch alle Zelte häuslich eingerichtet und die ersten Gerüchte über wilde Tiere oder Waldgeister machen die Runde. Jetzt gleich gibt es leckere Nudelsuppe und natürlich werden noch die ganzen Essensreste aus dem Rucksäcken evakuiert bevor am Ende des Lagers die Anzahl an Zeltbewohnern sich verdoppelt hat. Danach werden wir den Kids noch ein paar Regeln erklären und uns dann alle zusammen am Lagerfeuer endgültig in die Lagerstimmung reinsingen. Und vielleicht ein kleiner Hoffnungsstimmer für die Bildsüchtigen, ich bemühe mich morgen die ersten Bilder präsentieren zu können.

29.06.2010
Der erste vollständige Tag neigt sich dem Ende entgegen und er hatte es in sich.  
Zum Frühstück gab es dieses Jahr schonmal die erste Neuerung. Es musste keine Gruppe
vor dem Rest des Lagers aufstehen und schonmal die Brötchen vorschmieren.
Für jede Gruppe gibt es nun sogenannte "Fleischerkisten" in denen sich Brötchen, Margarine,
Marmelade, Nutella und eine Tupperbox mit Mortadella, Salami und Käse befinden.
So kann jeder sein Brötchen selbst schmieren und bekommt auch was er möchte.
Heiße Milch, Kakao und Cornflakes gibt es natürlich weiterhin. So gab es für beide Lager
schon einmal das erste Highlight bevor es mit dem Programm los ging. Beginnen wir mit dem
Tagesablauf unserer jüngeren Teilnehmer. Für das "Kleine Lager" begann die große Entdeckungsreise
von Kell und Umgebung. Das Stationsspiel gab den Kindern die Gelegenheit einmal die Umgebung zu erkunden. Während der Stationen gab es folgende Aufgaben: Mit der Nase Bilder malen, Mehlpusten, Papierflieger basteln, mit verbundenen Augen und einer Wasserpistole Kerzen ausschießen, einen Parcours in schweren Feuerwehrstiefeln bewältigen und Wasser mit Hilfe von Klarsichtfolien über eine gewisse Strecke transportieren. Nach 2 Stunden Laufzeit im schattigen Wald kamen dann alle zum Mittagessen an. Und da ging dann die Ekstase weiter.
Es gab nämlich gleich zu Beginn des Lagers Hamburger! Da freun wir uns. Am Nachmittag durften sich die Gruppen dann selbst ihr Programm gestalten. Einige begaben sich ins Dorf, andere versuchten, leider vergeblich, das Schwimmbad zu finden (Aber keine Angst, die Lagerleitung hat es gefunden und die Kids werden den Weg schon bald erfolgreich meistern). Als dann so langsam alle der Hitze nicht mehr standhielten und sich zurück auf den Platz begaben gab es, aus Sicht der Kinder, wirklich nur eine einzige Möglichkeit sich abzukühlen: WASSERSCHLACHT! Die Gruppenleiter waren da die Leidtragenden, aber am Ende machten sie dann kräftig mit. Nach dem Abendessen, Brote wurden selbst geschmiert, kam dann ein weiteres Spiel. Schlag den GL. Es traten an, die Kommunionmädels gegen ihre Gruppenleiterin im "Wer kann lauter 10 Nackte Jäger gröhlen". Die 2 Mädchen konnten aber leider nicht mit ihrer Gruppenleiterin mithalten. 1:0 für die Gruppenleiter. Dann kam aber die Chance für die "Chilis". Getreu dem Gruppennamen ging es im Chiliwettessen gegen die Gruppenleiterinnen. Die Kinder hatten ihr Glas Chilis schneller aufgegessen als die Gruppenleiterinnen und somit ist derzeit der Stand 1:1 zwischen Kindern und Gruppenleitern.
Im großen Lager stand vormittags bereits die Gruppenzeit an und unsere "Alten" nutzten diese Zeit um die "Stadt" zu erkunden oder einfach nur den Naturbräuner zu nutzen und nebenbei BlackStorys zu lösen. Nach dem Mittagessen ging dann für das große Lager auch das Stationsspiel los. Es stand unter dem Titel: Super Mario. Die Kinder wurden in Gruppen geteilt in denen Sie alle als verschiedenfarbige JOSCHIS Aufgaben wie Slagline (Balancieren auf einem gespannten Seil), Wassertreten, Parcour, oder Rutschbahn bewältigen mussten. Falls ihr wissen möchtet was sich hinter diesen Begriffen versteckt, habt noch ein bisschen Geduld bis es die ersten Bilder gibt. Auch im großen Lager ging es nach dem Abendessen noch mit Programm weiter.

BlindKick nennt sich das Ganze und ist eigentlich nur Fußball mit verbundenen Augen. Somit waren Lachkrämpfe und unfreiwillige Zusammenstöße vorprogrammiert. Als dann die Gruppenleiter mit dem Bannermast auf dem Platz eintrafen war dann klar. Heute Nacht geht es mit Nachtwache los und vorher stand natürlich das Lagerfeuer auf dem Programm. Auch hier noch eine Neuerung. Neben den Diensten wie Klodienst, Holzdienst, Gebetedienst usw. gibt es dieses Jahr auch den Dienst "Lagerfeuerprogamm". Jede Gruppe wird einmal im Lager das Lagerfeuer vorbereiten. Das Bedeutet Liederliste festlegen, Spiele machen und auch Ansagen zu geben. Auch unser erstes Geburtstagskind wurde noch einmal gefeiert und hatte auch etwas für die Kinder vom ganzen Lager. Am Ende gab es dann Hohe Tannen und dann wurde es noch einmal Spannend. Uns erreichte ein Brief:
Dass Deutschland die WM gewinnt,
dass man am Lagerfeuer lauthals singt,
dass ohne Gruppenleiter gar nix geht,
dass der Bannermast auf dem Platze steht,
dass Marmor, Stein und Eisen bricht,
dass alle still sind wenn die Lagerleitung spricht,
dass das Essen immer klasse schmeckt,
dass man zur Nachtwache Euch weckt,
dass man Teresas Zelt vergeblich sucht,
dass man dieses Lager unter Erfolg verbucht,
dass ihr zu unaufmerksam seid,
dass ihr des Nachts um Hilfe schreit,
dass wir Euch eure Banner stehl`n,
das finden wir, ist kein Problem.
Das alles ist doch Sonnenklar,
wir freun' uns drauf und sind bald da!

30.06.2010

Auch heute beehrte uns wieder die nette Dame am Himmel. Und so manchmal wünscht man sich, dass sie den Tag doch mal etwas weniger lächelt. Die Temperaturen machen nicht nur den Kindern zu schaffen. Da kann man froh sein, dass hier viel Schatten vorhanden ist. Es hat sich auch heute wieder einiges getan. Im großen Lager stand nach dem Frühstück das CHAOS auf der Tagesordnung. Man spielte das Chaosspiel und ich überlege gerade wie ich dieses Spiel jetzt irgendwie geordnet erklären soll. Ich versuchs einfach mal so. Wir haben vor uns ein Spielfeld liegen, dass in etwa so aussieht wie das Spielfeld bei "Outburst" (Jetzt hoffe ich einfach mal dass dieses Spiel hier bekannt ist) Jedoch stehen dort einfach nur die Zahlen von 1 bis Hundert. Die Kindergruppen bekommen pro Gruppe eine Spielfigur die sich auf dem Feld bewegen darf. Es wird also gewürfelt. Nun gilt es die Zahl auf dem Platz zu finden, auf der die Spielfigur gelandet ist. Beispielsweise einfach mal die 4. Auf dem Platz wurden nun Pappkarten mit einer Zahl von 1-100 und einem Passwort versteckt. Hat die Gruppe die entsprechende Zahl gefunden muss sie die Pappkarte wenden und sich das Passwort merken. Dann läuft die Gruppe zur Spielstation gibt dort die Zahl und das Passwort an und wenn beides stimmt, dann bekommt sie die Aufgabe die hinter der Zahl steckt. Das kann eine Sportliche betätigung sein, oder einfach nur eine Frage oder eine Rechenaufgabe. Gewonnen hat, wessen Spielfigur zuerst auf der 100 steht. Allerdings ist dafür eine Punktlandung erforderlich. Im kleinen Lager war das ganze dann übersichtlicher. Es ging an die Workshops. Stofftaschen bemalen (Dabei entstand eine kleine Autogrammjagd auf die Gruppenleiter), Lagerbanner malen, Postkarten basteln, Haare machen, Tattoo malen, Hackysacks basteln. Sogar Kochlöffel wurden bemalt und beklebt. Nach dem Mittagessen mussten wir uns dann "leider" vom großen Lager verabschieden. Denn die Gruppen aus dem großen Lager sind jetzt auf dem "Survival Day". Das Bedeutet: Sie schnappen sich ihre wichtigsten Sachen - Kulturbeutel, LuMa, Schlafsack bei den Mädchen kommen dann noch so 6-7 Dinge mehr hinzu - und dann heißt es sich eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Einige befinden sich jetzt im Pfarrheim in Kell, andere auf einem Sportplatz manche haben sich einen Platz im Wald gesucht, je nachdem was so zu finden war. Dort sind die Gruppen für sich und mal fern ab vom Lagergeschehen. Wir freuen uns einfach mal auf die ganzen "Geschichten" die es dann morgen zu hören gibt. Das kleine Lager nutzte also die freie Zeit um Stratego zu spielen. Stratego zu erklären sollte jetzt hoffentlich leichter von der Hand fallen. Die Kinder werden in 2 Gruppen geteilt, die jede ihr eigens Verließ haben. Dann gibt es in jeder Gruppe verschiedene Funktionen: Die schwächste ist die Flagge. Sie gibt es pro Gruppe nur einmal. Hat eine Gruppe die Flagge der anderen gefangen ist das Spiel gewonnen. Die anderen Gruppenmitglieder sind Knechte, Ritter, Hofnarr (Spion) oder Graf. Der Graf steht ganz oben und kann alle Schlagen danach ist es abfallend. Trifft also ein Ritter auf einen Grafen und tickt diesen zeigen sich beide die Rangkarten und der höhere kann den niedrigeren Rang gefangen nehmen. Der Hofnarr darf per abklatschen Gefangene aus dem Verließ befreien. Die Kinder waren von dem Spiel so begeistert, dass wir es sogar gleich zweimal spielten. Danach ging es dann auch hier für kurze Zeit vom Platz. Denn immer wenn im großen Lager Survival Day ist, gibt es für das ganze Lager "Räuberessen". Auch hier eine kleine Erläuterung. Jede Gruppe bekam einen Karton in dem sich 1 Wassermelone, 1 Minigrill, Grillwürste, Fladenbrot, Äpfel, Paprika, Tzaziki, Bananen, Kekse oder Kuchen und was zu trinken befanden. Da Räuber eigentlich kein Besteck geschweige denn einen Teller haben wird natürlich mit den Händen gegessen. Das Zerteilen der Wassermelone ist dabei fast immer eine spannende Angelegenheit. Danach ging es dann an die Dienste. Toiletten putzen, Holz holen, Müll aufsammeln, all das waren die Aufgaben die es zu erledigen galt. Danach wurde dann beim Lagerfeuer so laut gesungen, dass sogar die Gruppen vom Großen Lager die sich fast 1km vom Platz entfernt am See niedergelassen hatten uns hören konnten. Und dann aufeinmal, bewegte sich der Anhänger auf dem Parkplatz wie von Geiserhand gezogen hin und her und es stürmten einige Gruppenleiter sehr hektisch auf den Platz und faselten irgendwas von Ausserirdischen die gelandet wären. Die hätten wohl teile von ihrem Interstellaren Raumantrieb verloren oder so, die Gruppenleiter waren so ausser sich es war kaum zu verstehen was los war, aber eines wurde klar. Die Kinder mussten diese Teile finden bevor die Aliens sie zurück bekommen. Der Vorteil war, dass es verschiedene, leuchtende Elemente waren die eben auch im Dunkeln zu sehen waren. Man musste also Gruppenweise den Platz verlassen und sich auf der Suche nach diesen Teilen in den Wald begeben. Blöd nur, dass gerade da auch noch Aliens lauerten, die ihre verlorenen Elemente zurück haben wollten. Aber natürlich war alles nur eine kleine spannende Nachtwanderung. Und damit alle diesen langen Tag gut überstehen dürfen sie morgen 1 Stunde länger schlafen. Das Wetter ist zur Zeit einfach sehr ermüdend. Mittags ist vor halb 4 nur Schattenaufenthalt angeordnet, vorher ist nichts anderes möglich. Aber: Lieber heiß und Trocken als Kalt und Nass. Und selbst in der Nacht sind hier noch Temperaturen von 16-18 Grad.

01.07.2010

Heute Vormittag kam das große Lager vom Survival Day zurück und musste eine große Überraschung verdauen. Till Eulenspiegel scheint über nacht auf dem Zeltplatz gewesen zu sein und hat von fast jedem Kind je einen Schuh mit Kabelbinder aneinander gebunden, so dass eine große Schuhkette für die erste Überraschung sorgte. Wer es war ist bis heute ungeklärt. Leider viel der Verdacht auf die Lagerleitung vom kleinen Lager, warum auch immer? Größer war für unsere Küchencrew die Überraschung als der Kaffee salzig schmeckte. Es ging also gut los. Als dann die Aufregung sich legte und man gemeinsam gefrühstückt kamen die ersten Jubellaute durch. Es ging ins Schwimmbad. Dort wurde dann fast den ganzen Tag lang geplanscht, gechilled und getobt. Als wir dann am Nachmittag auf dem Platz waren wurden im kleinen Lager Burgen erobert. Dabei ging es darum an verschiedenen Stationen (Burgen) eine Aufgabe am Besten zu erfüllen. Die Gruppe die am Ende die Rangliste bei den meisten Burgen anführt hat gewonnen. Es gab Aufgaben wie am schnellsten 1 Scheibe Toast essen, Besen durch die Beine werfen, Löffel an einer Schnur durch die Klamotten ziehen, Drei-Bein-Lauf uvm. Im großen Lager fanden zu der Zeit Workshops statt. Es gab keltische Knoten, Lichterketten schmuck. Es wurde ein Wegweiser gebaut damit jeder weiß wie weit es bis zum Weserstadion oder nach Sydney ist und wo er lang muss. Zum Abendbrot gab es dann Gyros, Reis und Tzatziki was dem Platz einen einheitlichen Duft verlieh. Doch dann. Dann war es soweit. Der Bannermast wurde aufgestellt. Unter den Augen von 100 äußerst kritischen Beobachtern, mühten sich die Gruppenleiter ab um den Mast so gerade wie Möglich ins Loch zu mannövrieren. Dies war insbesondere deswegen so schwer, da es hier keine gerade wachsende Bäume gibt. Also wurdert euch bitte nicht über die Bananenform vom Bannermast. Achja, zum Abschluss noch: Was ist orange und läuft durch die Berge? Richtig, eine Wandarine!

02.07.2010

Einen wunderschönen Morgen wünsch ich euch. Die Kinder sind gerade alle vom Platz, da nutz ich mal schnell die Zeit um euch von gestern zu Berichten. Gestern war ja Freitag und somit schon die Hälfte des Lagers vorbei. Darum haben wir mit dem kleinen Lager Bergfest gefeiert. Der Vormittag wurde von den Kindergruppen genutzt um das Bergfest vorzubereiten. Jede Gruppe musste eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Die Kom. Mädchen mussten sich einen Tanz ausdenken, die Kom. Jungs mussten Filmszenen oder Werbung nachspielen die von einer Jury erraten werden mussten. Die Jedis haben uns das Pipi Langstrumpflied vorgesungen, die Chilis haben Bodenturnübungen aufgeführt, während die Grizzlies die Top 80 der deutschen Charts auswendig lernen mussten und die Pizza Flizza eine MiniPlayback Version von Highway to Hell aufführten. Die Heiligen Himbeeren mussten es schaffen ein Ei nur mit Hilfe von einer Schnur, Tesa Film und Klopapier so zu präparieren, dass man es aus 2m Höhe fallen lassen konnte ohne dass es kaputt geht. Und die Bambinas mussten die Gruppenleiter an der Stimme erkennen, was allerdings schwierig wurde als die Gruppenleiter alle ihre Stimmen verstellten (Wir sind hier ja nicht im Kindergarten) Zwischen jeder Aufführung gab es 2 Runden 1,2 oder 3 letzte Chance vorbei ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn der GL sich dreht. Am Vormittag wurde im großen Lager das "Sims-Spiel" gespielt. Das ist das gleiche Spiel wie das Burgbauspiel das ich schon beschrieben hatte. Nur ging es hier darum sich Möbelstücke zu erspielen und damit die eigene Wohnung einzurichten. Am Nachmittag hatte dann auch das große Lager Zeit das Bergfest vorzubereiten, welches am Samstag Abend ausgerichtet wird. Um 17 Uhr wurden dann beide Lager gebeten sich auf den Weg in die Stadt zu begeben, es gäbe dort eine Überraschung für die Kinder. Die war auch da. Denn in der Stadt war doch tatsächlich eine Kirche und die hatte ausgerechnet um 18 Uhr auch noch einen Gottesdienst. Warum war das eine Überraschung? Wir von der Lagerleitung hatten Gruppenleitern und Kindern erzählt, dass wir am Samstag um 18 Uhr die einzige Möglichkeit haben in die Kirche zu gehen und somit schon um 17 Uhr los müssten und das Deutschlandspiel bei der WM somit leider leider nicht geschaut werden könne. Umso größer war dann aber der Jubel als wir ihnen dann vor der Kirche die frohe Botschaft verkündeten. Vielleicht auch eine nette Botschaft für die Eltern: Die Ordensschwestern aus der Gemeinde Kell meinten nach dem Gottesdienst sie hätten noch nie so brave Kinder in einem Gottesdienst erlebt. Nach dem Gottesdienst gab es dann Abendbrot und danach natürlich die üblichen Dienste. Als die Dienste dann endlich hinter sich gebracht waren begann das Abendprogramm. Im großen Lager war die nächste Runde BlindKick an der Reihe und im kleinen Lager wurde wieder Schlag den GL gespielt. Wir erinnern uns kurz zurück es stand nach Dienstag 1:1 im Duell zwischen GL's und Kids. Es ging also um viel. Zuerst waren die Pizza Flizzer an der Reihe. Kinder und Gruppenleiter bekammen je 1 PizzaTeig, 1mal Tomatenpaste, 1 P. Streukäse, 1mal Salami und 1mal Motadella sowie eine Dose. Die Aufgabe lautete "Wer hat mir nach 5 Minuten die schönste und größte Pizza gemacht". Hierbei bewiesen die Gruppenleiter eine nie geahnte Kreativität. Somit stand es also 2:1 für die Gruppenleiter. Aber es gab ja noch eine Chance für die Kinder zum Ausgleich. Die Bambinas waren nun gefordert. "Ich will in 10 Minuten hier ein Bambi sehen". Die Kinder waren nicht nur eindeutig schneller fertig als ihre beiden Gruppenleiterinnen, sondern auch um ein vielfaches Kreativer. Somit der Ausgleich und es bleibt alles offen. Es steht also im Moment 2:2. Danach ging es zur gemeinsamen Lagerfeuerrunde und dann ab ins Bett. Allerdings wurde es eine lange Nacht, denn es gab mehrere Überfälle die aber erfolgreich abgewehrt werden konnten.

03.07.2010

Ich komme nicht drum herum es nochmal zu erwähnen. Es ist einfach nur heiß, heiß, heiß. Das ist der Wahnsinn. Heute morgen ging es für beide Lager ab nach Kell am See, also runter ins Dorf. Das hatte aber auch einen Grund. Das große Lager wurde ins Zeitalter der Höhlenmenschen und Dinosaurier zurückversetzt und musste diese finden. Im kleinen Lager wurde es spannend. Unsere kleinen Detektive mussten einen Obergauner stellen. Aber um ihn zu finden mussten sie von seinen Gefolgsleuten, die sich im Dorf versteckten, Buchstaben erobern um den Hinweis zu finden wo er sich versteckt. Beide Lager spielten also das Dorfverkleidungsspiel, wobei es wohl bei der Hitze eher als "Finde den Schatten- Spiel" bezeichnet werden müsste. Am Nachmittag gab es dann nur ein Thema: Wie merk ich mir die 11 88 0? - 11 Argentinier fahren nach 88 Minuten mit 0 Toren nach Hause. Am Abend feierte dann das große Lager sein Bergfest und lud das kleine Lager zum Zuschauen ein. Es wurde Extreme Activity gespielt, aber in erschwerten Varianten. Beim Pantemime erklären musste man den Körper eines anderen Menschen benutzen, beim Erklären wurde die "Erklärer" im Kreis gedreht oder geschwungen uvm. Die Kindergruppen sorgten für die Werbeunterbrechungen im Programm. Um anzumerken, Niveau is keine Creme es gab: Pamperswerbung, Tamponwerbung, Klopapierwerbung, Klobürstenwerbung also alles was sonst auch ständig durch die Glotze flimmert. Danach gab es eine gemeinsame Lagerfeuerrunde und dann war natürlich Nachtruhe die nur durch ein paar Hilflos wirkende Überfaller gestört wurde.

04.07.2010

Der Sonntag ist im Zeltlager generell da um die Akkus neu aufzuladen. Das war auch dringend nötig, denn morgens wollte schon keiner freiwillig seine Zelte verlassen, die Hitze macht hier allen zu schaffen. Darum gibt es am Sonntag also Brunch. Unsere Küche bereitete den Kindern ab 10 Uhr ein Festmal und wer es bis 12.30 Uhr nicht geschafft hatte zum Brunch zu kommen, der hatte dann halt Pech und musste bis zum Abendbrot warten. Aber niemand wollte diesen Brunch verpassen. Verschiedene Brötchensorten, Kuchen, Rührei, Pfannkuchen, Kellogs uvm. Am Nachmittag trafen sich dann die Gruppenleiter zur Reflektion der ersten Woche die wirklich positiv ausfiel. In dieser Zeit nutzten die Kinder die Gruppenleiterfreie Zeit um einen beeindruckenden Krötenpark auf die Beinde zu stellen. Es wurde aus Schiefertafeln sogar eine Kirche, ein riesen Krötenparkplatz, eine Krötenvilla und ein künstlicher See angelegt. Sogar Security und Rundgänge waren vorhanden. Dann war der Tag auch schon vorbei. Aber auch nur fast. Holte die Küche nochmal die Kohlen aus dem Feuer, es wurde gegrillt. Danach natürlich wieder Lagerfeuer ;)

05.07.2010

Heute war wohl einer der aufregensten Tage für viele. Denn der Tagesausflug gibt nach einer Woche mal wieder die Gelegenheit die Zivilisation zu erkunden. Das war dann aber fürs kleine Lager erstmal eine Enttäuschung. Denn es kam die Anweisung sich auf eine Tageswanderung vorzubereiten und dann sieht man das große Lager sich in Richtung Bus begeben aber man selber muss laufen. Und dann läuft man auch noch durch den Wald an einem Kletterwald vorbei in dem man gerne klettern wollte. Aber zum Glück bleibt man dann kurz dahinter doch stehen und geht zurück und dann wurde geklettert und geklettert und geklettert und geklettert und gekl... ich kürz einfach mal ab. Es wurde viel geklettert. Das große Lager war in der Zwischenzeit in Petersberg auf der Sommerrodelbahn angekommen. Dort wurde dann gerodelt und gerodelt und gerodelt und ihr wisst schon was... Danach ging es für beide Lager dann auf in die Trierer Innenstadt. Dort konnte man nochmal sein Taschengeld zum Einsatz bringen und sich den Trierer Dom anschauen. Das kleine Lager nutzte den Weg vom Dom zum Bus noch einmal dazu um in der Innenstadt Stimmung zu verbreiten, die unterschiedlichsten Lagerfeuerspiele rissen einige Trierer dazu mit unsere Bewegungen nachzuahmen. In der heutigen Zeit nennt man sowas wohl einen Flashmob. Und als wir dann wieder auf dem Platz waren gab es auch noch leckere Raviolli. Mmmmmhhh. Aber weiter im Programm. Das kleine Lager spielte Schlag den GL und heute wurden die GL's so richtig geschlagen. Die Kommunionjungs besiegten ihre Gruppenleiter im Wettnageln. (Ich möchte hier auf Wunsch der GL's erwähnen dass beide mit ihren linken Händen in zwei Linkshänder Handschuhe schlüpfen mussten, diese mit Kabelbinder aneinander befestigt waren und ihre 3 Nägel stumpf waren und sie einen schwächeren Hammer hatten) Danach mussten die 12 Heiligen Himbeeren gegen ihre Gruppenleiterinnen ein Himbeeren wettsammeln machen. Auch hier waren die Gruppenleiterinnen scheinbar überfordert. Im großen Lager wurde wieder Blind Kick gespielt. Danach begannen die Dienste und auch das Lagerfeuer wurde angezündet, man begann gerade zu Singen als ein lautes Tatüü Tataa die Runde unterbrach. Die Ortsfeuerwehr aus Kell am See war mit einem Löschzug angerückt, denn es wurde ein Feuer gemeldet und nun musste halt das Feuer gelöscht werden. Zum Glück war das ganze nur ein weiterer Scherz den sich unsere Küche ausgedacht hatte und den die Feuerwehrmänner sehr toll mitspielten. Sie öffneten ihren "neuen" Wagen und ließen die Kinder Platz nehmen, in die Lautsprecher reinschreien und natürlich zeigten sie auch alle technischen Gerätschaften die sie dabei hatten. Jetzt ist die Lagerfeuerrunde gerade vorbei und man begibt sich in die Zelte in dem Gewissen dass man morgen eine Stunde länger schlafen kann. Achja, auch unser Pfarrer ist mittlerweile eingetroffen und wird morgen mit uns Gottesdienst feiern.

06.07.2010

„Alarm, Mann über Bord. Aaaaaaaaaaaaaaaahhhh Piiiiiirraaaaaaaaaaa-ttteeeeeeeeeeeeeeeeennnnn!“

So hat es sich heute morgen beim Aufstehen angehört. Das gesamte Lager wurde nämlich von Piraten geweckt und wer nicht aufstehen wollte, der wurde kurzerhand an den Bannermast gebunden und mit kaltem Wasser ganz schnell wach gemacht. Ja, Piraten die fackeln nicht lange. Heute war Mottotag. Die Kinder verbrachten den Tag nicht in ihren üblichen Gruppen sondern wurden wild durcheinander gemischt. Das ging schon beim Essen und den Tischplätzen los. Nach dem Seeräuberfrühstück ging es dann auch gleich auf Hohe See, nein halt. Die wissen ja alle gar nicht was man da so machen muss auf hoher See. Also musste jede Gruppe erstmal eine Piratenausbildung durchstehen. Dazu gehörte Deck schrubben, Lieder singen, Lügengeschichten erfinden und andere Schiffe entern. Nach einer Stärkung zur Mittagsstunde besannen sich dann die Piraten für einen Augenblick und feierten gemeinsam einen Gottesdienst mit Oberpirat Pfr. Hüsing. Danach mussten die Piraten dann ihre erste Mission bestreiten und die hatte es in sich. Es durfte nicht geredet werden. Wer beim Reden erwischt wurde, der bekam einen Buchstaben auf die Stirn, wer das Wort „PIRAT“ vollständig auf der Stirn hatte, der wurde kurzerhand von Deck geworfen und war somit RAUS. Unter den Gruppen waren Puzzle's verteilt. Jede Gruppe musste ihr Puzzle zusammenbekommen, das ging nur im Tausch. Da aber nicht geredet werden durfte, musste man sich untereinander Briefe schreiben und diese in den Briefkasten der anderen Gruppen werfen, welchen man ersteinmal finden musste. Dann konnte die Übergabe verabredet werden. Aber Vorsicht nicht dass jemand anderes noch dazwischen funkt. So ruhig war es hier seit der Ankunft der Reisebusse nicht mehr! Aber dann mussten die Mäuler auch wieder geöffnet werden um das Abendbrot zu vertilgen. Und als dann die Dämmerung einsetzte und es dunkel wurde mussten die Piraten zeigen was sie konnten. Das Schmuggelspiel stand auf dem Programm. Den Tag über wurden Münzen auf dem Platz verteilt die von den Piratengruppen gesammelt werden mussten. Nun mussten diese Münzen in einer Schatztruhe in das sichere Versteck geschmuggelt werden, dabei gab es nur ein Hinderniss. Die Gruppenleiterpiraten waren nämlich scharf auf die Münzen und jeden Piraten den sie fangen konnten. So wurde es ziemlich hektisch. Nun liegen die Piraten aber alle wieder in den Zelten und werden morgen wieder als normale Kinder aufwachen und jede Menge Schabernack im Kopf haben. Ich bin dann auch mal schlafen.

07.07.2010

Heute begann der Tag nach einer langen Nacht erst um 9 Uhr, damit jeder sich noch ein wenig ausschlafen konnte, da vorher an aufstehen sowieso nicht zu denken war. Das Frühstück wurde schnell verputzt und dann ging es im kleinen Lager direkt an die Workshops. Kleidungsstücke fielen dem Batikenwahn zum Opfer, beim Actionpainting wurde eigentlich alles Bunt bis auf das Papier und beim Pfeifenputzertierchen basteln, Korkfiguren basteln oder dem Feuerwehrworkshop kam etwas Ruhe in die Kinder. Nur für mich als Lagerleiter kam etwas Stress auf als auf einmal einige Kinder mit eingegipsten Armen oder Händen auftauchten. Ich hatte schon befürchtet dass ich garnicht mitbekommen hatte dass die Kinder im Krankenhaus waren, aber zum Glück war dies nicht der Fall, ich hatte schlicht und einfach den Gips Workshop vergessen. Im großen Lager wurde "Capture the Flag" gespielt. Zwei Teams mussten versuchen jeweils die Flagge der anderen zu erobern. Um die Angreifer abzuwehren musste man diese Ticken. Also wurden natürlich auch verschiedenste Angriffsstrategien" ausgetüftelt um an die gegnerische Flagge zu kommen. Zum Mittagessen gab es dann Nudeln mit lecker Bolognese. Dann wurde die Mittagspause genutzt um der Mittagssonne zu entkommen. Die Mittagspause war gerade beendet als ein furchtbarer, naja, Gesang das große Lager aus der Ruhe riss. Troubadix wollte unbedingt darauf hinweisen dass nun das Asterix und Obelix Spiel anstand. Das ganze war ein Detektiv Spiel indem die Gruppenleiter als Asterix, Obelix, Majestix, Miraculix oder auch als Römer in ihre Rollen schlüpften und die Kinder herausfinden mussten wie man an Zaubertrank heran kommt. Die Einzelnen Gallier und Römer hatten leider nur einen begrenzten Wortschatz und konnten nur auf bestimmte Fragen mit bestimmten Sätzen antworten. So musste man zu vielen Leuten bevor man wieder zu anderen
hin konnte. Das Spiel machte auch wegen der tollen Verkleidungen und Hollywoodhaften Schauspielerischen Leistung der Gruppenleiter richtig viel Spaß. Im kleinen Lager wurde "Das Spiel des Lebens" gespielt. Die Kinder mussten ihr Leben spielen. Zuerst aber ihre Spielfigur basteln, dann würfeln, gucken auf welcher Farbe sie auf dem Spielplan landeten und dann in ihren Gruppen die Aufgaben die hinter der Farbe standen erfüllen. Das waren Dinge wie: Aus Zeitungsartikeln Worte oder Buchstaben ausschneiden und neue Briefe verfassen, durch Seile klettern ohne diese zu berühren, Montagsmaler und andere. So war auch im kleinen Lager für ordentlich Spaß gesorgt. Nach dem Abendessen stieg dann natürlich die Ungeduld. Deutschland gegen Spanien. Mehr möchte ich dann für heute allerdings auch nicht mehr schreiben. Wie frustriert viele Kinder ins Bett gegangen sind könnt ihr euch alle denken. Dafür darf morgen eine Stunde länger geschlafen werden.

08.07.2010

Heute wurde die heiße Sonne noch einmal mit einem Schwimmbad besuch bekämpft. Es wurde wieder geplitscht, geplatscht und getobt. Den ganzen Vormittag bis in den späten Nachmittag hinein. Und dann am Nachmittag ging es los. Das Spiel auf das sich das große Lager die ganze Zeit gefreut hat. Die Gruppenleiter Vergeltung. Wie erklär ich dass den jetzt am besten? Also: Die beiden ältesten Gruppen dürfen jedes Jahr am Donnerstag vor der Abfahrt die Gruppenleiter Vergeltung organisieren. Dies ist ein Spiel das von den Kindern organisiert wird und an dem die Gruppenleiter teilnehmen müssen. Was früher häufig ein Stationsspiel war, hat sich allerdings in den letzten Jahren zu immer kreativeren und kniffligeren Spielen entwickelt von denen einige sogar übernommen wurden und sich in den letzten Jahren dann sogar ins Lagerprogramm einschlichen. Dieses Jahr gab es ein Gruppenleitervergeltungsspiel aus 2 Teilen. Ich muss hier vielleicht noch erwähnen dass dieses Spiel in der Regel nur das große Lager und deren Gruppenleiter betrifft und ich deswegen noch meine Kräfte beisammen habe und in der Lage bin zu schreiben. Also der erste Teil bestand für die Gruppenleiter darin ein Stationsspiel zu machen. Sie gingen also von Station zu Station und zwar in 3er Gruppen. Dort gab es Aufgaben wie Geschmäcker raten, Montagsmaler auf dem Körper eines Gruppenmitgliedes, Mehlpusten usw. Einfach alles was man als Kind selbst durchmachen musste traf einen hier wieder. Nach dem die Gruppen dann ihre Stationen hinter sich hatten und zum Teil auch Joker gesammelt haben gab es Abendessen um noch einmal Kraft zu tanken. Und diese wurde auch dringend benötigt. Der 2te Teil des Spieles bestand nämlich aus Scrabble. Aber nicht so langweilig wie ihr das kennt. Nein, die Kinder des kleinen Lagers und auch die anderen Gruppen des großen Lagers bekamen alle einen Buchstaben (Natürlich verschiedene Buchstaben) umgehängt. Aufgabe der GL Gruppen war es nun, sich einen Buchstaben zu fangen (Per abticken) und mit diesem in den Scrabblekreis zu kommen. Dabei war es jedoch wichtig nicht von den Jägern mit einer Mehlschleuder abgeworfen zu werden. Auch war zu bedenken dass es Buchstaben in 4 verschiedenen Farben gab und man nur Wörter schreiben konnte wenn alle Buchstaben aus der selben Farbe waren. Schätzt am besten selber mal ein wie viel Freude es einem Kind macht vor einem Gruppenleiter wegzulaufen damit er ja kein Wort zusammen bekommt. Es war also eine Knochenarbeit für die GL's sich die Buchstaben zu fangen. Ich hab mir einfach mal den Spaß gemacht und auch Buchstaben gefangen und für euch ein paar Wörter fotografiert. So, nun sind die Gruppenleiter gerade fast alle am Duschen und ich kümmern mich jetzt mal ums Lagerfeuer, denn heute ist auch schon der letzte Tag mit Programm gewesen. Morgen geht es ans aufräumen. Deswegen gibt es heute mal etwas Abwechslung, entweder normal Lagerfeuer oder die Abschiedsdisco, das werden die Kids sich gleich aussuchen können. Ich bin dann mal weg....

09.07.2010

Tja, ich beschreib mal schnell den heutigen Tag. Aufstehen, Frühstücken, Sachen packen, Zelte putzen, Zelte abbauen, Alles auf den LKW laden, Abendessen, Lagerfeuer, schlafen gehen.

So sah der Tag im groben und ganzen aus. Natürlich ist das emotional etwas ganz anderes. Beim Sachen packen findet man dann doch noch die Socke wider die man das ganze Lager über schon verzweifelt gesucht hat. Oder man stellt fest dass man doch noch Ersatzbatterien für die Taschenlampe mit hatte, Dinge gibt’s....  Auf jeden Fall wurde vieles wiedergefunden und auch wieder verpackt. Dabei kamen schon die ersten trauernden die sich wünschten es ginge noch 2 weitere Wochen weiter. Aber das legte sich auch als man dann doch realisierte dass man nach 12 langen Tagen morgen schon wieder bei Mama und Papa zu Hause ist. Und auch einige Haustiere sollen wohl schon sehnsüchtig mit dem Schwänzchen wackeln. Auch das Lagerfeuer war nochmal was ganz anderes. Ungefähr 4mal so groß wie sonst, denn irgendwo mussten wir ja den Bannermast verschwinden lassen. Nach ein gemeinsamen Liedern und einer Runde Abschiedsspaghettieis gab es die Abschiedsrede von Alex. Er bedankte sich noch einmal bei allen Gruppenleitern und der Küche sowie den ZBV's für ihre super Arbeit in den vergangenen Tagen und dann gab es noch ein 20 jähriges Zeltlagerjubiläum. Unser Einkauf in diesem Jahr, Horst Behlau, ist seit 20 Jahren nun im Zeltlager dabei. Aber am meisten bedankte Alex sich natürlich bei den Kindern, denn ohne die wären wir gar nicht im Zeltlager. Auch die ältesten Gruppen (Wilde Engel, Mafiosis) nutzten noch einmal die Gelegenheit um sich bei ihren Gruppenleitern und vom Lager zu verabschieden und dann gab es das letzte mal in diesem Jahr ein lautes: GUTE NACHT!

Nun liegen alle auf ihren Luftmatratzen, manche schlafen schon andere denken noch zurück an die vergangenen Tage, was alles passiert war, Feuerwehr die plötzlich auf dem Platz war, die gemeinsamen Fußballabende, die Gallier, die Abkühlung im Schwimmbad, der Spaß beim Survival Day, beim Räuberessen einmal auf Messer und Gabel verzichtet zu haben, die vielen Spiele, der Tagesausflug und der damit verbundene Spaß im Kletterwald oder auf der Sommerrodelbahn, die Kinderschlange durch Trier, der Krötenpark, das aufstellen vom Bannermast, die besiegten Überfaller, wie bei Schlag den GL der eigenen Gruppenleiter besiegt wurde oder man beim Blind Kick das Schienbein des anderen traf und nicht den Ball. Es gibt bestimmt tausende Geschichten die ihr hören werdet und je nachdem wer sie erzählt wird sie anders klingen. Entweder toll oder schlecht, unglaubwürdig oder einfach nur sehr stumpf aber mit einem bin ich mir sicher. Die Augen werden leuchten wenn sie vom Zeltlager erzählen und alle werden nächstes Jahr wieder dabei sein wollen. Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit und vielleicht sieht oder liest man sich ja im nächsten Jahr wieder.


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