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St. Christophorus Del: Verabschiedung Schwester Teresa

Als Teresa vor 11 Jahren zu uns in die Gemeinde kam, musste sie schnell feststellen, dass die Jugend dieser Gemeinde erfreulicherweise sehr aktiv und bedauerlicherweise sehr spontan ist. Dies merkte sie an der Dauernutzung ihrer Klingel, da irgendwelche Gruppenleiter ständig irgendwas brauchten, egal zu welcher Uhrzeit.
Sie wird sicherlich froh sein, Worte wie GS3, Gute Stube- und Bully-Schlüssel nie wieder hören zu müssen.


Trotz dieser Dauerbelästigung durch die Gruppenleiter schaffte sie es noch nebenbei größere Aktionen auf die Beine zu stellen. Dazu zählen die Sternsingeraktion, das Zeltlager oder das Osterlammessen das zur Unterstützung eines Kinderheimes in Jerusalem dient. Und weil ihr das alles noch nicht reichte, wurde kurzerhand auch noch das Minilager aus dem Boden gestampft.
Kurz zusammengefasst kann man schon mal sagen, dass Teresa Stress ebenso zum Leben braucht wie Brot und Wasser. In der Fastenzeit hatte Teresa auch keine Schwierigkeiten noch früher aufzustehen und sich um die Gestaltung der Frühschichten zu kümmern. So lässt sich sagen, wer Teresa bisweilen noch nicht kannte, der lernte sie spätestens als Firmling am Aschermittwoch um 6:30 Uhr kennen.
Was Sr. Teresa bei einigen Jugendmessvorbereitungen erleben musste, rüttelte manche male heftig an ihrem Weltbild, so dass sie gezwungen war, den Raum zu verlassen um zu sich selbst zurück zu finden. Hatte sie sich von diesen Strapazen erholt, begann im Zeltlager die nächste Runde. Krankenhausfahrten und Heimweh-Kinder hielten sie 14 Tage lang auf Trab.
Danach brauchte sie regelmäßig zwei Wochen Urlaub. Als sie aus diesem erholt wieder zurück kehrte, wurde sie natürlich direkt von einem Aufgabenberg erschlagen, denn nach den Sommerferien findet eine regelmäßige Terminumlegung der Gruppenstunden statt, die ein Höchstmaß an organisatorischem Aufwand von ihr verlangte. Zu dem mussten neue Gruppenleiter auf kommende Aufgaben vorbereitet werden, was sich nicht immer als einfach erwies. Kaum war dies vollbracht, kamen auch schon die nächsten Firmlinge auf sie zu.
Dafür in dieser ewigen Tretmühle aus Verantwortung, Aufgaben und Ohnmacht stets die Nerven bewahrt zu haben, möchten wir dir, Teresa, unseren Dank aussprechen und dir für die Zeit in Magdeburg viel Erfolg und Ausdauer, die du ja reichlich bei uns trainieren konntest, wünschen.


 




letzte Änderung: Freitag, 4.April.2014, 08:32 - Kerstin

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Als Teresa vor 11 Jahren zu uns in die Gemeinde kam, musste sie schnell feststellen, dass die Jugend dieser Gemeinde erfreulicherweise sehr aktiv und bedauerlicherweise sehr spontan ist. Dies merkte sie an der Dauernutzung ihrer Klingel, da irgendwelche Gruppenleiter ständig irgendwas brauchten, egal zu welcher Uhrzeit.
Sie wird sicherlich froh sein, Worte wie GS3, Gute Stube- und Bully-Schlüssel nie wieder hören zu müssen.

Trotz dieser Dauerbelästigung durch die Gruppenleiter schaffte sie es noch nebenbei größere Aktionen auf die Beine zu stellen. Dazu zählen die Sternsingeraktion, das Zeltlager oder das Osterlammessen das zur Unterstützung eines Kinderheimes in Jerusalem dient. Und weil ihr das alles noch nicht reichte, wurde kurzerhand auch noch das Minilager aus dem Boden gestampft.
Kurz zusammengefasst kann man schon mal sagen, dass Teresa Stress ebenso zum Leben braucht wie Brot und Wasser. In der Fastenzeit hatte Teresa auch keine Schwierigkeiten noch früher aufzustehen und sich um die Gestaltung der Frühschichten zu kümmern. So lässt sich sagen, wer Teresa bisweilen noch nicht kannte, der lernte sie spätestens als Firmling am Aschermittwoch um 6:30 Uhr kennen.
Was Sr. Teresa bei einigen Jugendmessvorbereitungen erleben musste, rüttelte manche male heftig an ihrem Weltbild, so dass sie gezwungen war, den Raum zu verlassen um zu sich selbst zurück zu finden. Hatte sie sich von diesen Strapazen erholt, begann im Zeltlager die nächste Runde. Krankenhausfahrten und Heimweh-Kinder hielten sie 14 Tage lang auf Trab.
Danach brauchte sie regelmäßig zwei Wochen Urlaub. Als sie aus diesem erholt wieder zurück kehrte, wurde sie natürlich direkt von einem Aufgabenberg erschlagen, denn nach den Sommerferien findet eine regelmäßige Terminumlegung der Gruppenstunden statt, die ein Höchstmaß an organisatorischem Aufwand von ihr verlangte. Zu dem mussten neue Gruppenleiter auf kommende Aufgaben vorbereitet werden, was sich nicht immer als einfach erwies. Kaum war dies vollbracht, kamen auch schon die nächsten Firmlinge auf sie zu.
Dafür in dieser ewigen Tretmühle aus Verantwortung, Aufgaben und Ohnmacht stets die Nerven bewahrt zu haben, möchten wir dir, Teresa, unseren Dank aussprechen und dir für die Zeit in Magdeburg viel Erfolg und Ausdauer, die du ja reichlich bei uns trainieren konntest, wünschen.

 


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