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Über uns - wie alles begann

Die Katholische Jugend Oldenburg (KJO) ist der jüngste Mitgliedsverband im BDKJ Landesverband Oldenburg. Die KJO wurde im Jahr 1981 von einem Kreis Jugendlicher gegründet, die sich mit ihrer Initiative der besonders ausgeprägten Diasporasituation im nordoldenburgischen Bereich des Offizialatsbezirkes Oldenburg entgegenstellen wollten. Aufgrund der Diasporasituation der katholischen Christen in dieser Region hatten und haben es insbesondere Kinder und Jugendliche dort nicht leicht. Oftmals reicht ihre Anzahl kaum aus, um eigene Jugendgruppen zu gründen, oder gar eigene Aktivitäten wie Ferienlager etc. durchzuführen. Gemeinden mit drei oder vier Kindern bzw. Jugendlichen einer Altersstufe sind keine Seltenheit. Mittlerweile hat die KJO Mitglieder in 19 Pfarrgemeinden im gesamten Offizialatsbezirk Oldenburg.


Warum wir uns engagieren? Die KJO hat es sich besonders in der Diaspora zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche zusammenzuführen, sie in ihrem Selbstbewußtsein als Christen zu stärken und ihnen eine alters- und entwicklungsgerechte Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Gerade dieses scheint uns in einer Gesellschaft, in der sich selbst Kinder und Jugendliche bereits hohen Leistungsanforderungen in Schule und Beruf ausgesetzt sehen, besonders wichtig. Denn oftmals gehen in der modernen Massengesellschaft Selbständigkeit im Denken und Handeln, Kritikfähigkeit gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen sowie der eigenen Person und Interesse am Mitmenschen verloren oder werden erst gar nicht erlernt Aus diesem Grund wollen wir Kindern und Jugendlichen Freiräume schaffen, in denen sie weitestgehend eigenverantwortlich auf christlicher Grundlage ihre Interessen und Bedürfnisse artikulieren und ausleben können. Auf diesem Wege wollen wir Kinder und Jugendliche ermutigen, ihren Glauben in zeitgemäßer Weise in Pfarrgemeinde, Freizeit, Schule und Beruf zu leben. Wir wollen Kinder und Jugendliche unterstützen bei ihrer Suche nach Individualität und Selbständigkeit sowie ihre Phantasie, Kreativität und Aktivität fördern. Wie wir arbeiten Wir wollen unseren Mitgliedern möglichst wenig vorsetzen. Aus diesem Grund stehen keine vorgegebenen Schwerpunkte und Programme im Vordergrund der Verbandsarbeit. Die KJO versteht sich als ein Verband innerhalb der Pfarrgemeinde. So bestimmen die einzelnen Gruppen selbst ihre Schwerpunkte und bestimmen auch ihre Aufgaben und Aktivitäten eigenverantwortlich. Auf diesem Wege sollen Kinder und Jugendliche ihre Interessen in die Pfarrgemeinde einbringen und so das Gemeindeleben mitgestalten. Der Bezirksvorstand der KJO versucht an dieser Arbeit mitzuwirken, indem er jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Desweiteren bildet die KJO GruppenleiterInnen aus, um die Jugendlichen zu motivieren und zu schulen, damit sie als GruppenleiterInnen bedürfnisgerecht auf die Kinder ihrer Gemeinde eingehen können. Ebenso führt die KJO Mitgliedertreffen für verschiedene Altersstufen durch, bietet religiöse Wochenenden an, veranstaltet im Jahr mindestens eine Ferienfreizeit, organisiert jährlich mehrere Treffen für GruppenleiterInnen und versucht insgesamt, alle Veranstaltungen an den Interessen der Kinder und Jugendlichen auszurichten. Durch all diese Aktivitäten und Fortbildungen soll vor allem die Arbeit in den Gemeinden gestärkt und bereichert werden. Hier sieht die KJO ihre wichtigste Aufgabe. Das wird auch in ihrer leicht durchschaubaren Struktur deutlich. Da die KJO ein regionaler Mitgliedsverband im BDKJ ist, gibt es in ihr lediglich drei Ebenen. Die Gemeinde, den Kreisverband (ein Zusammenschluß von mindestens drei Gemeinden in einer Region) und den Bezirk. Alle KJO Mitglieder einer Gemeinde wählen aus ihrer Mitte den Gemeindevorstand. Jedes Mitglied, gleich welchen Alters, ist wählbar und darf auch wählen. Die Mitglieder der KJO sind in der Regel zwischen 7 und 25 Jahre alt. Jede Gemeinde und jeder Kreisverband entsendet zwei Vertreter in das oberste, beschlußfassende Organ, die Delegiertenversammlung. Diese Versammlung wählt aus ihrer Mitte den Bezirksvorstand, der die KJO nach außen und innen vertritt. Die KJO hat ca. 500 Mitglieder. Viele kennen sich persönlich. Das ermöglicht schnelle Entscheidungen und einen unkomplizierten Informationsaustausch. Die Arbeit in der KJO wird zum größten Teil ehrenamtlich geleistet. Begleitet wird sie von einer hauptamtlichen Referentin im Jugendreferat des Offizialates. Dadurch wird der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedsverbänden des BDKJ gefördert. Die KJO strebt hier einen möglichst breiten Erfahrungsaustausch an. Wer mehr über die KJO erfahren möchte, ist eingeladen, sich im Bezirksbüro zu informieren, mit ausführlichen Materialien und im persönlichen Gespräch. Dort vermitteln wir auch gerne Kontakte mit den Verantwortlichen des Verbandes in den einzelnen Gemeinden. Wer Kontakt sucht, bitte dem Link folgen.


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Dieser Beitrag wurde durch die Ortsgruppe Oldenburg St. Josef erstellt.
Letzte Änderung am Donnerstag, 29.August.2019, 23:06 - Josef

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Die Katholische Jugend Oldenburg (KJO) ist der jüngste Mitgliedsverband im BDKJ Landesverband Oldenburg. Die KJO wurde im Jahr 1981 von einem Kreis Jugendlicher gegründet, die sich mit ihrer Initiative der besonders ausgeprägten Diasporasituation im nordoldenburgischen Bereich des Offizialatsbezirkes Oldenburg entgegenstellen wollten. Aufgrund der Diasporasituation der katholischen Christen in dieser Region hatten und haben es insbesondere Kinder und Jugendliche dort nicht leicht. Oftmals reicht ihre Anzahl kaum aus, um eigene Jugendgruppen zu gründen, oder gar eigene Aktivitäten wie Ferienlager etc. durchzuführen. Gemeinden mit drei oder vier Kindern bzw. Jugendlichen einer Altersstufe sind keine Seltenheit. Mittlerweile hat die KJO Mitglieder in 19 Pfarrgemeinden im gesamten Offizialatsbezirk Oldenburg.


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